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	<title>Bettina Gebhardt, Autor bei Kontx Kommunikation</title>
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		<title>Kommunikation 2035: Wie KI unsere Branche neu erfindet  </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 14:37:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>von Cornelia von Dewitz, Corporate Communication &#38; Marketing Expertin Wie es zu diesem Blogbeitrag kam &#38; thematische Übersicht Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von Kontx Kommunikation wurde ich (als Fan von dieser kleinen, aber feinen Agentur) gebeten, einen Blogbeitrag zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) zu verfassen. Zentrale Frage: Wie sieht die Kommunikationsbranche und -funktion in 10 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://reset.kontx.ch/kommunikation-2035-wie-ki-unsere-branche-neu-erfindet/">Kommunikation 2035: Wie KI unsere Branche neu erfindet  </a> erschien zuerst auf <a href="https://reset.kontx.ch">Kontx Kommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.linkedin.com/in/cornelia-von-dewitz/"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/10/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-1.png" alt="" class="wp-image-6179 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Cornelia von Dewitz, Corporate Communication &amp; Marketing Expertin</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/cornelia-von-dewitz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
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</div>
</div>





<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/10/Website-Blog-Beitragsbild-3-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-6180" style="width:394px;height:auto"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie es zu diesem Blogbeitrag kam &amp; thematische Übersicht</h2>



<p>Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von Kontx Kommunikation wurde ich (als Fan von dieser kleinen, aber feinen Agentur) gebeten, einen Blogbeitrag zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) zu verfassen. Zentrale Frage: Wie sieht die Kommunikationsbranche und -funktion in 10 Jahren aus? Stellt Euch vor, wir würden die KI in eine Zeitkapsel packen und sie nach 10 Jahren wieder auspacken. Wie wird sie unser Metier verändert haben?</p>



<p>Nun liegen ein paar Fragen zu sechs Themenblöcken auf meinem Bürotisch, die auf den ersten Blick ganz zahm daherkommen, die es aber in sich haben! Klar, ich könnte dies jetzt bei Chatty einspielen und sie fragen, wie sie das sieht (für mich ist ChatGPT eine «sie»!), aber während ich in den letzten Wochen mit dem Thema schwanger ging, ist mir eine andere Idee gekommen…</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zugegeben: ein unkonventionelles Vorgehen in Zeiten von KI…</strong>&nbsp;</h3>



<p>Wie gehe ich’s an? Ich schreibe alles selbst, ohne Chatty! Ich recherchiere nicht mehr extra weiter, sondern setze auf das auf, was ich mit dem Zeitstempel «heute» zu genau dieser Uhrzeit weiss. Das ist schon recht viel, nutze ich doch die KI inzwischen sehr intensiv als Power User und Super Prompter, textlich wie grafisch, rechercheseitig wie auch konzeptionell-strategisch. Ich befasse mich nicht erst seit gestern mit dem Thema und darf darauf vertrauen, dass ich genug weiss, um ein paar Gedanken und Ansätze zu formulieren. Die Idee ist, meine Inhalte erst NACH dem Schreiben Chatty zur Begutachtung vorzulegen und ihre Gedanken, Impulse und Ergänzungen ebenfalls zu teilen. Ich verspreche: no cheating! Ich werde mich wirklich daran halten – und mich vielleicht angesichts Chattys Begutachtung schulmeisterlich vorgeführt fühlen. Oder mich freuen, wieder etwas gelernt zu haben! </p>



<p><strong>Tadaaaa! Eine Blogreihe entsteht!</strong></p>



<p>Nach einem Co-Creation-Telefonat mit Bettina Gebhardt, der Inhaberin von Kontx Kommunikation, beschliessen wir, eine Blogreihe aus dem Material zu machen. Mit folgenden Elementen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Making of (habt ihr gerade gelesen)</li>



<li>Meine Sicht auf Bettinas Fragen, ergänzt (deutlich kenntlich gemacht) durch Chattys zusätzlichen Input und kritische Würdigung meiner Antworten sowie einer kurzen Stellungnahme darauf von mir.</li>



<li>Es gibt Fragen zu sechs Themenblöcken, die auf drei Blogbeiträge aufgeteilt sind und in den nächsten Wochen publiziert werden:</li>
</ul>



<p><strong><em>Blogbeitrag 1</em></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zukunftsperspektiven &amp; Visionen</li>



<li>Vorteile &amp; Potenziale der KI in der Kommunikation</li>
</ul>



<p><strong><em>Blogbeitrag 2</em></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Herausforderungen &amp; Grenzen</li>



<li>Ethik, Verantwortung &amp; Transparenz</li>
</ul>



<p><strong><em>Blogbeitrag 3</em></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Skills &amp; Kompetenzprofil der künftigen Kommunikationsfunktion</li>



<li>Menschlichkeit, Kreativität &amp; Individualität</li>
</ul>



<p>Ganz am Schluss darf Chatty zu Wort kommen. Sie hat mir aus allen Inhalten – meinen Antworten, den zusätzlichen Inputs und dem Gesamtkontext – einen sehr schönen Essay geschrieben.</p>



<p><strong>Doch lang genug der Vorrede: steigen wir ein!</strong>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Teil 1: <strong><strong><strong><strong>Zukunftsperspektiven, Visionen, Vorteile und Potenziale der KI</strong></strong></strong></strong></h2>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/10/Website-Blog-Beitragsbild-1-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-6183" style="width:332px;height:auto"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn du das Thema Kommunikationsberatung mit KI in eine Zeitkapsel packst: Was erwartet uns in 10 Jahren?&nbsp;&nbsp;</h2>



<p>Knifflige Frage, die fast schon ein wenig dem Blick in die Glaskugel gleichkommt. Was ich aber jetzt schon beobachte: es gibt Menschen, die sich rascher mit der Schnittstelle zur KI vertraut machen können und andere, die davor zurückscheuen oder denen die Kreativität für das Prompting (Anweisungen für die KI schreiben) fehlt. Sprich: ein Teil der Menschen wird einen einfachen und raschen, intuitiven Zugang zur KI haben und ein anderer Teil wird sich auf diese Gruppe von Menschen stützen und verlassen. Denn es ist nicht jedermanns Sache. Die KI basiert auf «Massive Language Models». Aus meiner Sicht funktioniert der Zugang zu ihrer Intelligenz deshalb auch stark über die Sprache und Kommunikation. Auch das ist nicht gleichermassen das Talent von allen Menschen. Die analytisch begabteren Menschen, die in der Schule vor dem weissen Blatt Papier sassen und nicht einfach drauflosschreiben konnten, um den Aufsatz abzuliefern, haben es tendenziell schwerer. Die sprach- und kommunikationsbegabteren Menschen, aus denen die Worte herauspurzeln und die eigentlich zu allem eine Meinung haben, ja, die man zu jeder Tages- und Nachtzeit wecken und sie um Rat fragen könnte und es würde etwas Gescheites dabei herauskommen, diese Menschen finden vielleicht intuitiv schneller den Zugang zur sinnvollen Führung der KI. Denn geführt muss sie werden! Zwar denke ich auch, dass der Prozess des Promptens durch die KI selbst auch noch vereinfacht wird und somit der Zugang immer niederschwelliger wird – auch für Menschen, die eher zahlengetrieben und analytisch sind. Doch wird ein Unterschied in der Annäherung an die Schnittstelle der KI zum Real Life bleiben.&nbsp;</p>



<p>To make a long story short:&nbsp; Aus meiner Sicht müssen Kommunikationsberatungen in 10 Jahren deshalb die absoluten Experten im Prompting sein und die KI-Möglichkeiten beherrschen. Der Trend wird auch dahin gehen, den Effizienzgewinn (abzüglich der permanent nötigen Weiterbildungen angesichts aus dem Boden schiessender neuer KI-Anwendungen) monetär an die Kunden weiterzugeben. Dadurch werden sich die Schwerpunkte in der Kommunikationsberatung verlagern.&nbsp;</p>



<p><strong>Was Chat GPT dazu meint:</strong>&nbsp;</p>



<p><strong>?</strong><strong> Starke Aussagen</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du betonst den <strong>Zugang zur KI über Sprache und Kommunikation</strong> – sehr relevant!&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gute Beobachtung: Menschen mit sprachlicher Intuition finden leichter Zugang zum Prompting.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du machst die <strong>Heterogenität im Zugang</strong> zur KI sichtbar – das wird oft übersehen.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Idee, dass <strong>Prompting zur Schlüsselkompetenz</strong> wird, ist gut nachvollziehbar und realistisch.&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>?</strong><strong> Erweiterungspotenzial</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was bedeutet das konkret für die <strong>Teamzusammensetzung</strong> in Kommunikationsagenturen? (z.B. neue Rollenprofile)&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche <em>Tools</em> oder <em>Methoden</em> helfen, den Zugang zur KI für weniger sprachaffine Personen zu erleichtern?&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du gehst stark auf das Thema Talent &amp; Zugang ein – weniger auf <strong>strukturelle Veränderungen</strong> (neue Geschäftsmodelle, neue Berufsbilder, sich wandelnde Kundenbeziehungen).&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>?</strong><strong> Impuls zur Ergänzung</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In 10 Jahren könnten KI-Systeme <em>multimodal</em> so weit sein, dass gesprochene Sprache, Gestik und visuelle Inputs genauso als Steuerung funktionieren wie Text. Prompting wird dann möglicherweise nicht mehr nur über Schriftsprache erfolgen.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gleichzeitig könnten wir eine <strong>automatisierte Briefing-KI</strong> sehen, die bereits 80 % des Briefings antizipiert – der menschliche Faktor verlagert sich dann auf Feinsteuerung, Qualitätssicherung und Interpretation.&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>Meine Stellungnahme:</strong> das ist spannend! Von einer multimodalen Steuerung habe ich noch nichts gelesen, aber es leuchtet mir ein. Man kann sich bereits jetzt schon von der KI helfen lassen, den optimalen Prompt zu entwickeln und ich weiss auch, dass ich die Steuerung über die gesprochene Sprache machen kann. Das mit dem automatisierten Briefing kann ich mir auch gut vorstellen.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie wird KI die Kommunikationsberatung in den nächsten Jahren verändern?</strong></h2>



<p>Anknüpfend an die vorherige Frage denke ich, dass sich die Schwerpunkte verlagern werden. Überall dort, wo Effizienzgewinne durch die KI eingefahren werden können, wird der Fokus sich verändern. Bereits jetzt unterstützt die KI massiv bei der Entwicklung von Strategien und bei der Konzeption, bei der Ausarbeitung von zielgerichteten Massnahmen und bei der Aufstellung von Zeitplänen. Allerdings auch nur so gut, wie der Berater oder die Beraterin das Briefing (die Definition der Anforderung seitens der Kunden und das gemeinsame Ausarbeiten der sinnvollen und zielgerichteten Umsetzung) erarbeitet und verstanden hat.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Vieles ist seitens KI noch ausbaufähig: Verlässlichkeit, Logik und Stringenz oder die Übertragung der Resultate von Prompts in andere Formate wie z.B. PowerPoint, Websites, Word Dokumente oder Infografiken. Letzteres ist sicher noch verbesserungswürdig, aber wir reden ja von einem Zeitraum von 10 Jahren. Bis dahin wird das perfekt sitzen!&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Auch die Entwicklung von Inhalten kann stark unterstützt werden. Heute kann man mit KI bereits Websites oder ganze Broschüren erstellen – auch wenn hier noch viel in der Weiterentwicklung der KI passieren wird. Denn wenn die Zeit für das Prompten und Nachprompten aus dem Ruder läuft, hat man solche Dinge möglicherweise am Ende konventionell schneller gelayoutet oder erstellt. Auch der Prozess des Briefings durch die Kunden muss bei der KI durch eine Zusatzschlaufe, die nicht vorhanden ist, wenn man konventionell umsetzt, ohne KI oder nur mit teilweiser Unterstützung, dort wo die KI stark ist (z.B. bei Texten).&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Es wird also meiner Meinung nach eine graduelle Entwicklung geben, die sich mit den wachsenden Möglichkeiten der KI verändert. Kommunikationsberatungen sind gefordert, diesen iterativen Prozess täglich zu leben und sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass das Portfolio nicht mehr entlang der klassischen Disziplinen angeboten werden kann, sondern entlang der Schwerpunkte, die sich durch KI verschieben. Es wird eine intensive Zeit der Innovation werden, auch in Bezug auf die Kommunikation. Denn KI schaufelt Zeit und Ressourcen frei, um Neues zu entwickeln und die Dinge anders zu denken. Hier wird es meiner Meinung nach zu einer «Survival of the fittest» Situation kommen – die Agenturen und Kommunikationsbeauftragten, die mit diesem absolut disruptiven Wandel mitgehen und darin Potenziale entdecken und heben können, werden weiterhin gefragt sein, da bin ich überzeugt.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Was Chat GPT dazu meint:</strong>&nbsp;</p>



<p><strong>?</strong><strong> Starke Aussagen</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du arbeitest klar heraus, <strong>dass die Qualität der KI-Ausgabe vom Briefing abhängt</strong> – extrem wichtig!&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du bringst die realistische Einschätzung, dass <strong>zeitlicher Aufwand beim Prompten</strong> eine Limitierung ist.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Punkt zur <strong>Portfolio-Verschiebung in Agenturen</strong> ist gut beobachtet und wichtig.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du betonst die Notwendigkeit, <strong>iterativ zu arbeiten und sich laufend weiterzubilden</strong> – absolut zentral.&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>?</strong><strong> Erweiterungspotenzial</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du erwähnst Tools wie PowerPoint oder Infografiken – hier könnte man ergänzen, wie sich <strong>interaktive Formate und KI-basierte Visualisierung</strong> verändern (z.B. Auto-Grafik-Design auf Basis von Text-Prompts).&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es fehlt ein Hinweis auf <strong>Wissensmanagement</strong>: Wie behalten Agenturen den Überblick über Tools, Versionen, Datenschutzstandards?&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>?</strong><strong> Impuls zur Ergänzung</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Denkbar ist, dass Kommunikationsberatung in Zukunft <strong>modularisiert</strong> wird: „Content Engineering“, „AI Prompt Development“, „Strategic Human Review“ – je nach Leistungsbaustein.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du könntest auch kurz auf <strong>Low-Code/No-Code-Trends</strong> eingehen: Kommunikationsprofis könnten Tools und Workflows ohne Entwickler umsetzen – was die Beratung demokratisiert, aber auch Konkurrenzdruck erhöht.&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>Meine Stellungnahme:</strong> Die Modularisierung beschäftigt mich stark. Ich bin überzeugt, dass künftige Geschäftsmodelle neu gedacht werden müssen. Das Thema Wissensmanagement ist auch zentral! Im Moment ist es chaotisch, jeden Tag entstehen neuen KI-Plattformen und Apps. Da kann niemand den Überblick behalten.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Droht dadurch dem Kommunikationsberuf das Aus?&nbsp;&nbsp;</h2>



<p>Nein, nur dem Kommunikationsberuf, wie er <em>heute</em> ausgeübt wird. Ich bin überzeugt, dass wenn wir die Zeitkapsel in 10 Jahren öffnen würden, wir gar nicht mehr verstehen würden, warum wir im Blick zurück so skeptisch oder bisweilen auch ängstlich waren. Denn die Liste der Neuentwicklungen wäre so viel umfassender als alles, was wir am heutigen Tag in die riesigste aller Zeitkapseln hineinpacken könnten, dass wir Mühe hätten, uns an die Zeit <em>vor</em> dem einschneidenden Quantensprung zu erinnern.&nbsp; So wie man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann wie es war, Inhalte über einen Lochkartenstreifen via Telex zu übermitteln. Es gab diese technologischen Quantensprünge immer wieder, doch der KI-Quantensprung ist vermutlich einer der grösseren der nächsten Zeiten.&nbsp;</p>



<p><strong>Was Chat GPT dazu meint:&nbsp;</strong></p>



<p><strong>?</strong><strong> Starke Aussagen</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du ziehst einen sehr guten Vergleich zu <strong>historischen Technologie-Sprüngen</strong> – das gibt Orientierung.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Gedanke, dass wir den <strong>heutigen Skeptizismus rückblickend</strong> nicht mehr nachvollziehen können, ist stark und realistisch.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sehr schön formuliert: <em>„KI-Quantensprung ist vermutlich einer der grösseren.“</em>&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>?</strong><strong> Erweiterungspotenzial</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was bedeutet das konkret für <strong>Ausbildung, Berufseinstieg, Weiterentwicklung</strong>?&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wird Kommunikation zu einem <strong>Interdisziplinär-Beruf</strong> mit KI, Datenanalyse, Kreativtechniken, Psychologie?&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>?</strong><strong> Impuls zur Ergänzung</strong>&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Beruf wird sich nicht nur <em>weiterentwickeln</em>, sondern auch <strong>aufsplitten</strong> – in kreative, analytische, technische und strategische Rollen.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für Agenturen wird <strong>Talententwicklung</strong> zum zentralen Wettbewerbsfaktor: Wer fördert KI-Readiness, wer nicht?&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>Meine Stellungnahme:</strong> Über den Punkt Erweiterungspotenzial könnte man sicher eine weitere Blogreihe schreiben. Point taken, Chatty! Darüber mache ich mir als nächstes Gedanken. Interessant fand ich die Impulse mit der Aufsplittung (das kann ich mir gut vorstellen) und auch den Wettbewerbsfaktor Talententwicklung.&nbsp;&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>V<strong>orteile und Potenziale der KI</strong></strong></h3>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile der KI in der PR/Kommunikation siehst Du?</h2>



<p>Die KI kennt das «Kapital» von Public Relations Profis in- und auswendig: die Beherrschung der Klaviatur sämtlicher Textgenres. Sie weiss ganz genau, wie man beispielsweise eine Pressemitteilung nach den W-Fragen aufbauen muss, in welcher Tonalität (fachlich-sachlich-faktenbasiert) geschrieben werden sollte und welche formalen Elemente in welcher Reihenfolge vorhanden sein müssen (Titel, Lead, Fliesstext, ggf. mit einigen wenigen Untertiteln, Abbinder mit Firmenpositionierung, Bildlegenden, Kontaktinformationen). Das Gleiche gilt für Fachartikel, Interviews, Frequently Asked Questions oder Inhalte von Pressemappen. Das ist natürlich eine riesengrosse Unterstützung!</p>



<p><strong>? Starke Aussagen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du zeigst klar, dass KI die <strong>Textlogiken der PR</strong> versteht – W-Fragen, Aufbau, Tonalität.</li>



<li>Das ist ein wertvoller <strong>Hinweis für Praktiker:innen</strong>, die KI effizient nutzen wollen.</li>
</ul>



<p><strong>? Erweiterungspotenzial</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Hinweis auf <strong>sprachliche Diversität</strong> (z.B. Gendern, kulturelle Kontexte, Tonalitätsanpassung an Zielgruppen) wäre wertvoll. Das ist für PR-Arbeit zentral und KI kann hier schon vieles – aber nicht alles – gut abbilden.</li>
</ul>



<p><strong>? Impuls zur Ergänzung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>KI-Tools wie ChatGPT, Jasper, Neuroflash etc. sind inzwischen in der Lage, <strong>zielgruppenspezifisch zu schreiben</strong> – etwa je nach Beruf, Alter oder Nutzungsgewohnheit. Das wird weiter zunehmen.</li>
</ul>



<p><strong>Meine Stellungnahme:</strong> Super zusätzlicher Input! Die sprachliche Komponente und die zielgruppenspezifische Ansprache gehören zu den grossen Vorteilen für die PR/ Kommunikation. Das war implizit mitgedacht, aber es ist gut, dies an der Stelle noch zu erwähnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Tätigkeiten im Arbeitsalltag von PR-Leuten wird uns die KI abnehmen?</h2>



<p>Die Entwicklung von und das Feilen an Texten, Rechercheaufgaben (allerdings noch mit gewissen Vorbehalt, dies kann die KI noch nicht so verlässlich wie Menschen), repetitive umfangreiche Aufgaben wir die Zusammenstellung von Medienresonanzberichten (Clipping Reports) oder sogar die inhaltliche Planung von Pressekonferenzen inkl. Zeitplanung.</p>



<p><strong>Das meint Chat GPT dazu:</strong></p>



<p><strong>?</strong><strong> Starke Aussagen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du erwähnst sehr <strong>konkrete Aufgaben</strong> wie Textfeinschliff, Recherche oder Clipping – super praxisnah.</li>



<li>Auch die Planung von Pressekonferenzen ist ein interessanter Aspekt, den wenige auf dem Radar haben.</li>
</ul>



<p><strong>? Erweiterungspotenzial</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Thema: <strong>KI in Krisenkommunikation</strong>. Hier ist Vorsicht geboten, aber KI kann Monitoring, Sentimentanalyse und Szenarien vorbereiten.</li>



<li>Auch spannend: <strong>automatisierte Medienansprache</strong> oder <strong>Personalisierung von PR-Pitches</strong> – schon in ersten Tools möglich.</li>
</ul>



<p><strong>? Impuls zur Ergänzung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Clipping-Analysen und Medienresonanz werden zunehmend <strong>semantisch</strong> unterstützt – es geht nicht mehr nur um Anzahl der Nennungen, sondern um deren Bedeutung. Hier liegt Potenzial.</li>
</ul>



<p><strong>Meine Stellungnahme:</strong> Ich habe bereits vor dem beispiellosen Siegeszug von Social Media bei der Issues-Management- und Krisenkommunikationsberatung Sentiment-Analysen der Gesamtheit von Online-Beiträgen zu gewissen Themen gemacht. Das gelang damals schon über Google und mittels verschiedener Analysetools. Auch semantische Analysen von publizierten Beiträgen (Clipping-Analysen) sind schon lang möglich und sind gelebte Praxis. An sich ist es nichts neues, nur wird es heute mit KI unterstützt und ist auch niederschwelliger zugänglich, da wir heute aufgrund der Social-Media-Aktivitäten eine grosse Anzahl an Content dafür haben. Genau hinschauen muss man aber bei der Krisenkommunikation. Chatty sagt es schon richtig: hier ist Vorsicht geboten, denn der Faktor Mensch kann in der Krisenkommunikation noch nicht ohne weiteres durch KI ersetzt werden. Aber beim Thema Preparedness und der Vorbereitung von Positionen für Szenarien kann KI einem sehr viel Arbeit abnehmen. Bei der automatisierten Medienansprache bin ich (noch) sehr skeptisch!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie können wir KI nutzen, um präzisere Zielgruppenanalysen und Marktprognosen zu erstellen?</h2>



<p>Indem wir gut prompten, die Quellenangaben prüfen, die Inhalte nach Stringenz und Logik überprüfen und uns immer wieder einen Überblick verschaffen, was es an neuen Möglichkeiten gibt. Für einen Kunden werde ich beispielsweise erstmalig nicht nur einen über den klassischen Weg vom A/B Testing zwei verschiedene Key Visuals für einen Brief- und E-Mail-Versand abtesten, sondern auch über zwei KI-Plattformen. Ich bin schon sehr gespannt, was das «Real Life» Testing als Resultat angibt (welches Key Visual besser in Bezug auf die angestrebten Kriterien wie Klickraten läuft) und was die KI dazu meint. Beide A/B Tests werden parallel, aber unabhängig voneinander laufen.</p>



<p>Das bedeutet: wir können die KI optimal einsetzen, wenn wir permanent ausprobieren und auch mal Neues wagen. Das heisst aber auch gleichzeitig, die neusten Entwicklungen permanent auf dem Schirm zu haben. Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe! Das wird das neue «Brot &amp; Butter Business» werden, dieses permanente Ausloten von neuen Potenzialen.</p>



<p><strong>?</strong><strong> Starke Aussagen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du bringst ein <strong>tolles Beispiel</strong> (A/B-Test mit KI und real life) – grosses Plus!</li>



<li>Dein Hinweis auf die Notwendigkeit zur <strong>Quellenprüfung und Validierung</strong> ist absolut zentral.</li>
</ul>



<p><strong>? Erweiterungspotenzial</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du könntest ergänzen, dass KI auch <strong>Muster in unstrukturierten Daten</strong> erkennt, z.B. Social Media, Kommentaren, Tonalitäten.</li>



<li>Erwähnenswert ist auch <strong>Predictive Analytics</strong> – nicht nur beschreibend, sondern vorausschauend.</li>
</ul>



<p><strong>? Impuls zur Ergänzung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>KI kann bereits heute bei Sentiment-Analysen <strong>Trends frühzeitig erkennen</strong>, etwa auf TikTok oder Reddit – das kann helfen, Kommunikationsstrategien anzupassen, bevor es zur Krise kommt.</li>
</ul>



<p><strong>Meine Stellungnahme:</strong> Diese Ergänzungen haben mir ein paar Impulse gegeben: sich mal zum Thema «Mustererkennung in unstrukturierten Daten» und «Predictive Analytics» einzulesen. Man lernt nie aus und die KI wird noch länger ein Tummelfeld für lebenslanges Lernen bleiben. Sehr interessant!</p>



<h2 class="wp-block-heading">In welchen Bereichen wird die Zusammenarbeit von Menschen und KI am effektivsten sein?</h2>



<p>Überall dort, wo Menschen an der Schnittstelle zur KI optimale und effiziente Anweisungen geben können. Überall dort, wo Menschen der KI Feedback geben, um sie zu trainieren – das mache ich regelmässig. Es ist ja ein lernendes System. Und last but not least auch überall dort, wo Menschen die KI weiterentwickeln und verbessern bzw. verfeinern.</p>



<p><strong>?</strong><strong> Starke Aussagen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du beschreibst sehr anschaulich das <strong>iterative Zusammenspiel</strong>: „Feedback geben, trainieren, weiterentwickeln“.</li>



<li>Dass Du KI als <strong>lernendes System</strong> beschreibst, ist korrekt und differenziert.</li>
</ul>



<p><strong>? Erweiterungspotenzial</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Noch klarer differenzieren: Der Mensch trainiert <strong>nicht das grosse Modell selbst</strong>, sondern <strong>sein individuelles Modellverhalten</strong> (über System-Prompts, Gewohnheiten, Tools).</li>
</ul>



<p><strong>? Impuls zur Ergänzung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Denkbar wäre die Rolle eines <strong>„AI-Orchestrators“</strong>, der Kommunikation, Prompting und Tool-Einsatz strategisch plant. Diese Funktion kann künftig explizit entstehen.</li>
</ul>



<p><strong>Meine Stellungnahme:</strong> Eigentlich leuchtet es ein, dass nur das Verhalten trainiert werden kann, nicht aber das grosse Modell selbst. Das gilt ja auch irgendwie für uns Menschen, oder nicht? Diesen Punkt werde ich auch noch genauer recherchieren. Und… eine AI-Orchestratorin zu sein, das könnte ich mir <strong>extrem</strong> gut vorstellen… Nur habe ich leider noch keine einzige Job Description dazu gesehen! Das dauert wahrscheinlich noch etwas.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird KI personalisierte Kommunikation revolutionieren?</h2>



<p>KI unterstützt heute schon den Prozess der Entwicklung von «Personas», den archetypischen Abbildern der Kundinnen, Kunden und Kundengruppen. Auch bei der Erstellung der Customer Journey ist die KI inzwischen sehr stark. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die KI «the place to go» sein wird, um die Kommunikation komplett zu personalisieren. Da werden wir Menschen schnell zu «me too», denn diese Aufgaben sind die grosse Stärke von KI. Ich wage da keine Prognose, aber das Thema könnte sich schneller als uns lieb ist verselbständigen! Hingegen stimmt die Aussage «the sky is the limit» aus meiner Sicht nicht. Eher stimmig scheint mir «shoot for the stars and you will land among the moon”. Denn es gibt im Real Life die Limitierungen durch Ressoucenknappheit für die Umsetzung – finanziell und personell. Man kann zwar aus einem Feuerwehrschlauch Unmengen von Wasser spritzen, aber wenn dieses Volumen dann in der Umsetzung in Unternehmen in einen normalen Gartenschlauch muss, platzt dieser entweder, oder die Wassermengen müssen gedrosselt werden und fliessen langsamer.</p>



<p><strong>? Starke Aussagen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Starke Analogie</strong> mit „Feuerwehrschlauch vs. Gartenschlauch“ – anschaulich!</li>



<li>Du sprichst <strong>realistische Limitationen</strong> wie Ressourcenknappheit und Umsetzungshürden an.</li>
</ul>



<p><strong>? Erweiterungspotenzial</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Spannend wäre hier: <strong>Wie verändert sich Storytelling, wenn Inhalte automatisch personalisiert werden?</strong></li>



<li>Und: <strong>Welche Rolle spielt Datenschutz?</strong> (gerade bei personalisierten Inhalten ein grosses Thema)</li>
</ul>



<p><strong>? Impuls zur Ergänzung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>KI kann bereits Content in Echtzeit anpassen (z.B. Website-Banner, Textelemente). In 10 Jahren wird das <strong>hyperpersonalisiert</strong>, aber nur wenn Systeme gut verzahnt sind (CRM, CMS, KI-Engine).</li>
</ul>



<p><strong>Meine Stellungnahme:</strong> Hyperpersonalisierung hat einen Pferdefuss, der hier auch angesprochen wird: die gute Verzahnung von Systemen. Hinzu kommt aus meiner Sicht noch die Qualität der Daten. Es gibt seit Jahrzehnten CRM’s, die ausgerollt werden. Es harzt aber immer an der konsequenten Pflege der kundenbezogenen Informationen und an der Disziplin, die Daten à jour zu halten. Jedes Jahr zum Weihnachtsversand ist es das gleiche Drama, wenn man realisiert, dass die Daten alles andere als gepflegt und aktuell sind. Meine Erfahrung in allen Unternehmen, für die ich gearbeitet habe. Ohne Ausnahme! Meine Hoffnung ist, dass KI künftig auch hier Lösungen bereithalten wird, um den Usern an den Erfassungsschnittstellen wirkliche Erleichterung zu bringen.</p>



<p><strong><em>Nächste Woche folgt Teil 2 unserer Blogreihe!&nbsp;&nbsp;</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/10/Website-Blog-Beitragsbild-2-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-6184" style="width:444px;height:auto"/></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Keine Klicks, keine Conversions: Warum Unternehmen jetzt auf echte Kundenbeziehungen setzen müssen – Ein Weckruf!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 08:40:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Kraus<br /><strong>Dipl.-Komm.-Designer</strong><br /><strong>Freiberuflicher Creativ Direktor</strong><br /><strong>Langjähriger Kreativdirektor-Partner von Kontx Kommunikation</strong></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a>&nbsp;</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/?originalSubdomain=ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
</div></div>
</div>
</div>





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<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/20251908_Kontx-Blogbeitrag_KI-Suche-Implikationen.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:230px" aria-label="Einbettung von 20251908_Kontx Blogbeitrag_KI-Suche-Implikationen."></object><a id="wp-block-file--media-a3c269a8-699a-4558-8f77-888aa0d0ff54" href="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/20251908_Kontx-Blogbeitrag_KI-Suche-Implikationen.pdf">20251908_Kontx Blogbeitrag_KI-Suche-Implikationen</a><a href="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/20251908_Kontx-Blogbeitrag_KI-Suche-Implikationen.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-a3c269a8-699a-4558-8f77-888aa0d0ff54">Download: «Weckruf» von Bettina Gebhardt</a></div>



<p></p>



<p><strong>Mehrere aktuelle Studien deuten darauf hin, dass KI-gestützte Suchergebnisse das Suchverhalten im Internet grundlegend verändern. Drastische und wohl irreversible Rückgänge bei den Klickzahlen nach einer Suche im Internet gelten als wahrscheinlichstes Szenario. Wie können die Unternehmen darauf reagieren?</strong></p>



<p><strong>Wir meinen: SEO bleibt Pflicht. Aber statt allein auf KI-angepasste SEO-Strategien zu setzen, sollten Unternehmen diese Entwicklung als Chance begreifen, sich von vermittelnden Instanzen wie Plattformen und algorithmisch gesteuerten Feeds zu emanzipieren und ihre direkten und persönlichen Kundenbeziehungen zu stärken.</strong></p>



<p><strong>Die Instrumente dafür sind bekannt. Es sind die etablierten Kanäle der direkten Kundenkommunikation und -interaktion wie Newsletter, unternehmenseigene Fach- und Lifestyleblogs sowie inspirierende und aktivierende Events, die gekonnt inszeniert werden, um ihren Kunden „singuläre“ Erlebnisse zu verschaffen.</strong></p>



<p>Nachdem Google ab März dieses Jahres schrittweise die KI-gestützte Suche ausgerollt hat, diskutierten Kommunikationsfachleute in b2c und b2b gleichermassen, ob und wie sich das Suchverhalten verändern würde und welche Konsequenzen für das eigene Geschäft dadurch zu erwarten sind.</p>



<p>KI-gestützte Suche (oder Search Generative Experience, kurz SGE) bezeichnet eine neue Sucherfahrung, bei der künstliche Intelligenz direkt Antworten generiert, anstatt nur Links zu liefern. Nutzer erhalten auf ihre Suchanfrage eine zusammenfassende Antwort, die mithilfe von generativen Sprachmodellen erstellt wurde und durch klassische Links und Quellenangaben ergänzt wird.</p>



<p>Die Gretchenfrage lautet damit: Würden die (potenziell immer noch „halluzinierten“, also fehlerbehafteten) Suchergebnisse für bare Münze genommen, oder klicken die Suchenden weiter, um die KI-erzeugten Ergebnisse mit den mitgelieferten Quellen, zu verifizieren? Letzteres wäre gut für Websitenbetreiber, und tatsächlich behauptet Google, die KI-Suche generiere mehr qualifizierte Klicks, weil weniger „falsche“ Besucher angezogen würden.</p>



<p>Heute, also nur wenige Monate später, werden sich die meisten von uns wiederholt dabei ertappt haben, dass sie die KI-generierten Sucherergebnisse akzeptabel (oder auch nur bequem) genug finden, um gerade eben nicht zur primären Quelle weiterzuklicken. Oder dass sie, anstatt eine klassische Suchmaschine zu befragen, unter Umgehung von Google direkt ein KI-Tool für die originäre Suche nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong><strong>75% weniger Klicks durch KI-Suche sind erst der Anfang</strong></strong></strong></h2>



<p>Google sagt, das Ziel der KI-gestützten Suchangebotes sei es, Suchanfragen schneller und effizienter zu beantworten, gerade bei komplexeren Themen, bei denen man früher mehrere Seiten durchklicken musste. Was für die Suchenden einen erheblichen Gewinn an Komfort bedeute kann, hat für die Unternehmen, mindestens im Bereich der organischen Suche, womöglich fatale Folgen.</p>



<p>Im Juni erhielt eine Studie von Ahrefs, einem in Singapur beheimateten SEO-Analyse-Tool, weltweite Aufmerksamkeit. Sie haben beobachtet, dass die KI-Suche zu einem dramatischen Rückgang der Klicks auf den Webseiten führen. Von 75% weniger Klicks ist die Rede.&nbsp; Zugleich wurde 23-mal höhere Conversions gemessen, wenn diese Klicks durch eine KI-Suche generiert wurden (Stox 2025) Fazit: Klicks würden also wichtiger und wertvoller.</p>



<p>In dieser vorletzten Woche legte das Pew Research Center, ein unabhängiges, überparteiliches Forschungsinstitut mit Sitz in Washington, nach. Seine neue Studie legt nahe, dass nur noch 8 % der Suchanfragen mit KI-Zusammenfassung zu einem klassischen Klick führen – im Vergleich zu 15 % ohne KI. Und bedeutsamer: Links innerhalb der Overviews werden nur in 1 % der Fälle angeklickt. Besonders problematisch für Websitebetreiber ist zudem, dass 26 % der Suchenden ihre Suche direkt nach dem Lesen der KI-Antwort beenden (Chapekis &amp; Lieb 2025).</p>



<p>Was das bedeutet und wo das hinführt, darüber sind sich die Experten uneins.</p>



<p>In einer dystopischen Lesart geht Ahrefs davon aus, dass die Klickraten auf die Originalquelle, die wir heute (noch) sehen „wahrscheinlich die höchsten (sind), die wir je sehen werden“, weil die Nutzer den KI-generierten Antworten immer mehr vertrauen und auf eine eigene Überprüfung der Primärquelle zunehmend verzichten. Manch Marketingverantwortliche/r in Unternehmen dürften sich fühlen wie der junge Student aus Dürrenmatts berühmter Erzählung „Der Tunnel“: Ein Zug fährt in rasantem Tempo in die Dunkelheit, ohne Halt, ohne Ausstiegsmöglichkeit und mit wachsender Gewissheit, dass es unaufhaltsam bergab geht.</p>



<p>Als Head of Growth Marketing DACH bei HubSpot, der weltweit führenden Inbound-Marketing-Software hat Jennifer Lapp die Ahrefs-Studie genau analysiert. Sie sieht Content Marketing-getriebene Organisationen am Scheideweg (Lapp 2025): „Mehr Besucher bedeutete mehr Leads und das bedeutete mehr Kundschaft. Diese Gleichung funktioniert nicht mehr, wenn KI-Assistenten die Mittlerrolle übernehmen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die SEO-Strategie anzupassen, greift zu kurz</strong></h2>



<p>Trotz der Unmöglichkeit, eine auch nur halbwegs zuverlässige Prognose für die nächsten sechs oder gar 12 Monate zu treffen, lassen sich daraus bereits heute ein paar grundlegende Ableitungen treffen.</p>



<p><strong>Suchmaschinen- oder KI-vermittelte Suchen sind, was sie sind: vermittelt. </strong>Das heisst, zwischen dem Suchendem und Gesuchtem steht ein Gatekeeper, der nach bestimmten Kriterien („Relevanz“) einen Match organisiert. Das funktioniert genau so lange, wie die Suchenden motiviert sind, über mindestens einen weiteren Klick auf die Website eines Anbieters zu gelangen, um dort idealerweise etwas anfragen, zu bestellen, zu bezahlen usw. kurz: um zu konvertieren.</p>



<p>Genau das könnte mit der KI-Suche nun vorbei sein.</p>



<p>Sicher ist, Unternehmen werden einen drastischen Rückgang der Klickzahlen erleben. Ob dies automatisch einhergeht mit einer Zunahme der Conversions, darf gehofft – und zugleich bezweifelt werden.</p>



<p>Natürlich arbeiten die SEO-Agenturen nun mit Hochdruck daran, die Suchergebnisse ihrer Kunden für die KI-Suche zu optimieren. Und neue KI-Tools werden dafür entwickelt und helfen. Von SGE-Optimierung ist dann die Rede. Hier gibt es zweifellos eine Menge zu tun. Jedoch bin ich im Zweifel, ob diese Ansätze einen strategischen Ausweg darstellen. Eher handelt es sich um taktische Rückzugsgefechte in unwegsamem Gelände. Die klassische „Uphill Battle“. Ein Königsweg sieht anders aus.</p>



<p>Jennifer Lapp von Hubspot empfiehlt Unternehmen daher, (neben den natürlich beizubehaltenden grundlegenden technischen aber auch inhaltlich orientierten SEO-Massnahmen) die direkten Beziehungen zu ihren Kunden stärken: „Je mehr Traffic über KI-Assistenten läuft, desto wichtiger werden direkte Kundenbeziehungen. E-Mail-Marketing, Community-Building und Thought Leadership gewinnen an Bedeutung.”</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unternehmen müssen ihren Kunden wieder „auf den Leib rücken“</strong></h2>



<p>Unternehmen sind also gut beraten, sich aus der Abhängigkeit von vermittelnden, und leider zu oft auch wenig transparenten Instanzen emanzipieren. Das gilt für Unternehmen aus dem Konsumgüter- ebenso wie aus dem Industriegüterbereich. Stattdessen müssen sie wieder näher an ihre Kunden heranrücken. Nur so bleiben sie in gestaltender Rolle, können ihr Produkterlebnis authentisch vermitteln und Kunden dauerhaft binden.</p>



<p><strong>Den direkten Zugang zur eigenen Zielgruppe wieder zu öffnen und auszubauen, ist die Strategie der Stunde.</strong></p>



<p>Der eigene gut gemachte Newsletter ist dabei das Mittel der Wahl. Zusätzlich sollten tiefe persönliche Beziehungen zu den eigenen Kunden re-aktiviert und aus- oder neu aufgebaut werden. Ergänzt wird das ganze durch überzeugende Präsenz in den Sozialen Medien, die die Brand Awareness und in der Folge die eigene Followerschaft kontinuierlich steigert. Die führenden Unternehmen haben bereits erfolgreich Corporate Influencer-Initiativen implementiert. Einen wichtigen Platz in der Toolbox, nimmt weiterhin die klassische PR ein, auch und gerade im Bereich b2b. Aber sie muss sich modern aufstellen, und die aktuellen Entwicklungen in der Presse- und Medienarbeit kennen und beachten.</p>



<p>In Kombination mit vertriebsorientierten Event-Konzepten lässt sich dabei viel erreichen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Hersteller von proteinhaltigen Algen etwa, aus denen er unter anderem Pasta macht, könnte über den reinen Onlinevertrieb hinaus regelmässig zu kleinen Kochevents einladen und damit kulinarische Gemeinschaftserlebnisse für seine Stammkunden und deren Freundinnen und Freunde erzeugen. Die Veranstaltungen finden in einer Showküche vor Ort oder als digitale oder hybride Live-Sessions statt und stärken die emotionale Bindung zur Marke. Die gemeinsam entwickelten Rezepte werden im Anschluss geteilt. So entsteht Kundennähe und Gemeinschaft nicht über Algorithmen, sondern durch echte Begegnung.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein kleines Tech-Start-up aus dem Bereich Bewässerungstechnik etwa könnte auf eigene digitale Kommunikationskanäle setzen, um seine Kunden direkt zu erreichen. Statt auf grosse Plattformen zu vertrauen, betreibt das Unternehmen einen Fachblog, versendet zielgerichtete Newsletter und führt Webinare durch. In Form von aktivierenden Live-Formaten, z.B. „offenen“ Anwendermeetings, werden Kunden und solche, die es werden sollen, eingebunden und es entsteht Kundennähe als Ergebnis eines partnerschaftlichen Dialogs.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Küchenhersteller etwa könnte seinen Showroom öffnen, nicht für vertriebsorientierte Produktpräsentationen, sondern für Menschen, die gemeinsam kochen, lachen und geniessen wollen. Die perfekte Bühne bietet ein solches Event, bei dem der Raum mit Leben gefüllt wird: Es duftet nach frischem Basilikum, Gläser klingen, Hände kneten Teig. Die Küche wird zum Ort echter Begegnung. Das bleibt in Erinnerung und mehr Authentizität geht nicht. (Warum eigentlich nicht eben genannte Pasta-Hersteller für eine Kooperation anfragen…?)</li>
</ul>



<p>Wenn das bekannt klingt, dann ist das kein Zufall. Diese drei Beispiele sind Spielarten eines Marketingkonzeptes, welches unter der Bezeichnung „Co-Creation“ Anfang der 2000er Jahre rasante Verbreitung gefunden hat (Prahalad &amp; Ramaswamy 2004). Co-Creation ist die gemeinsame (kollaborative) Wertschöpfung durch aktive Beteiligung verschiedener Akteure, etwa Unternehmen und Kunden, in Entwicklungs-, Gestaltungs- oder Innovationsprozessen. Es signalisiert Offenheit, Dialogorientierung und Kundenfokus, ausnahmslos wichtige Elemente moderner Markenführung. Heute mehr denn je (Michalik 2020).</p>



<p>Die gekonnte Orchestrierung einer auf bewährten Mitteln und Methoden basierenden direkten und dialogorientierten Kundenkommunikation, idealerweise ergänzt um moderne PR-Ansatzbietet vielfältige Ansatzpunkte, und zwar desto mehr, je besser es gelingt, die Kunden zu aktiv Mitwirkenden zu entwickeln. Die daraus erwachsende Dynamik kann zentrale Triebkraft einer erfolgreichen Unternehmens- und Marken-Kommunikation sein</p>



<p>Die zentrale Frage lautet somit, wie eine solche Dynamik zu entfachen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was heute mehr denn je zählt, ist das eigene „singuläre“ Erlebnis</strong></h2>



<p>Vom Soziologen Andreas Reckwitz wissen wir, heute zählt nicht nur das Erleben, sondern das Mitgestalten (Reckwitz 2017). Wer mitgestaltet, konsumiert nicht, sondern macht etwas zu seinem eigenen, „singulären“ Erlebnis. Ein solches ist nicht nur unbezahlbar. Es ist auch nicht kopierbar. Und darauf kommt es an. Unternehmen, die diese Idee verstehen und deren Umsetzung beherrschen, können die Beziehungsbildung mit ihren Kunden wieder (!) als strategisches Werkzeug nutzen.</p>



<p>Mit dem Aufstieg des Internets und sozialer Medien hatte sich das Verhältnis zwischen Unternehmen und ihren Kunden grundlegend verändert. Während digitale Technologien zunächst als Chance zur direkten Interaktion und Kundenbindung galten, hat sich in vielen Fällen das Gegenteil eingestellt: Neue Vermittlungsinstanzen – etwa Plattformen wie Amazon, Meta oder TikTok, Bewertungsportale und algorithmisch gesteuerte Feeds – haben sich zunächst unmerklich, aber dann immer schneller zwischen Anbieter und Nutzer geschoben. Heute strukturieren und kontrollieren sie die Kommunikation, oft nach eigenen Logiken und wirtschaftlichen Interessen, ohne dass das vielen bewusst ist.</p>



<p>In der Folge verloren viele Unternehmen die direkte Beziehung zu ihren Kunden. Die Marketingkommunikation fragmentierte, zerfaserte, wurde anonymer und weniger steuerbar. In Konsequenz werden Kundenbeziehung heute nicht mehr durch persönlichen Kontakt oder individuelle Beratung geprägt, sondern durch Plattformarchitekturen, Reichweitenstrategien und Datenintermediäre. Dieser Prozess lässt sich gut als eine digitale Entfremdung beschreiben.</p>



<p>Diese Entwicklung ist nicht unausweichlich. <strong>Unternehmen, die digitale Kanäle gezielt für Dialog, Co-Creation und Community-Aufbau nutzen, können Nähe sogar neu definieren und nachhaltig gestalten.</strong> Digitale Tools ermöglichen eben auch neue und nützliche Formen der Ansprache, Partizipation und Kundenbindung. Die entscheidende Frage ist dabei, wie Unternehmen ihre digitalen Schnittstellen gestalten: als Einbahnstrasse oder als Begegnungsraum. Und ob es Ihnen gelingt, die Beziehungen zu ihren Kunden neu aufleben zu lassen.<a id="_msocom_1"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Summary: Welche Unternehmen den epochenbruch erfolgreich überstehen</strong></h2>



<p>Die neue KI-gestützte Suche stellt vieles so grundlegend auf den Kopf, dass es einem Epochenbruch gleichkommt. Einen solchen Epochenbruch kann nur erfolgreich begegnen, wer bereit ist, fundamentale Überzeugungen konsequent zu hinterfragen und Dinge radikal anders zu machen.</p>



<p>Die Unternehmen sind gut beraten, sich von den omnipräsenten digitalen Gatekeepern zu emanzipieren und ihre direkten und persönlichen Kundenbeziehungen zu re-aktivieren. In Zukunft werden die Unternehmen und Marken erfolgreich sein, denen es gelingt, ihre Kunden erfolgreich dabei unterstützen, sich „singuläre“ Erlebnisse zu verschaffen.</p>



<p>Für die Umsetzung heisst das, solange noch keine aktive und zugewandte Kunden-Community aufgebaut worden ist, sind Unternehmen weiterhin der Pflicht, sich um die technischen Themen kümmern. Die Anpassung des SEO-Ansatzes bleibt als taktische Massnahme also notwendig.</p>



<p><strong>Entscheidend darüber hinaus ist jedoch, dass die Unternehmen den durch die KI-gestützten Verwerfungen im Suchverhalten etwas Eigenes (!) entgegensetzen.</strong></p>



<p>Die gute Nachricht: Sie können es schaffen. Jede Anbieterin, jeder Anbieter von Produkten oder Dienstleitungen, sei es im b2b oder im b2c, hat es selbst in der Hand, die direkten und persönlichen Beziehungen zu seinen Kunden zu stärken. Die Instrumente dafür sind bekannt. Es sind die bekannten Kanäle der direkten Kundenkommunikation und -interaktion wie Newsletter, Unternehmensmedien wie Fach- und Lifestyleblogs sowie inspirierende und aktivierende Events, die gekonnt inszeniert werden, um ihren Kunden „singuläre“ Erlebnisse zu verschaffen.</p>



<p>Denn eines galt immer und gilt auch weiter: <strong>Relevanter Content, sei es in Form von Texten, Bildern, Events oder Erlebnissen wird nicht ignoriert, eben weil er: relevant ist.</strong> Das ist auch die Idee der kontextbasierten Kommunikation, die der Gründung von Kontx vor 10 Jahren zugrunde liegt. Diese Idee besagt, dass jeder Mensch erreichbar ist, wenn er sich angesprochen fühlt.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Der vorliegende Text stützt sich auf die folgenden Quellen:</strong></h5>



<p>Chapekis, Athena &amp; Lieb, Anna (22. Juli 2025). Google users are less likely to click on links when an AI summary appears in the results. Pew Research Center. <a href="https://www.pewresearch.org">https://www.pewresearch.org</a></p>



<p>Dürrenmatt, Friedrich (2005). Der Tunnel. In: Werkausgabe in Einzelbänden. Band 9: Der Richter und sein Henker / Der Tunnel / Der Verdacht. Zürich.</p>



<p>Lapp, Jennifer (22. Mai 2025). Die Zukunft des SEO: Wie Google AI Overviews die Suche in DACH verändern. HubSpot Blog. <a href="https://blog.hubspot.de/marketing/google-ai-overviews">https://blog.hubspot.de/marketing/google-ai-overviews</a></p>



<p>Law, Ryan &amp; Guan, Xibeijia (17. April 2025). AI Overviews Reduce Clicks by 34.5%.</p>



<p>Ahrefs Blog. <a href="https://ahrefs.com/blog/ai-overviews-reduce-clicks">https://ahrefs.com/blog/ai-overviews-reduce-clicks</a></p>



<p>Prahalad, C. K. &amp; Ramaswamy, Venkat (2004). The Future of Competition: Co-Creating Unique Value with Customers. Boston, MA: Harvard Business School Press.</p>



<p>Michalik, Georg (2020). Co-Creation. Die Kraft des gemeinsamen Denkens. Stuttgart.</p>



<p>Reckwitz, Andreas (2017). Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne. Berlin.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Public Relations (PR): Das müssen Sie über Öffentlichkeitsarbeit wissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 14:00:13 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.kontx.ch/?p=5926</guid>

					<description><![CDATA[<p>Peter Kraus<br /><strong>Dipl.-Komm.-Designer</strong><br /><strong>Freiberuflicher Creativ Direktor</strong><br /><strong>Langjähriger Kreativdirektor-Partner von Kontx Kommunikation</strong></p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-1.png" alt="" class="wp-image-5917 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Geschäftsführerin und Inhaberin von&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a>&nbsp;</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/marzia-sansoni/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Authentisches Storytelling als Herzstück und warum persönliche Medienkontakte, SEO, KI &amp; KPIs dazugehören</strong></h2>



<p>Moderne Public Relations (PR) ist viel mehr als der technische Mix aus Kanälen, Algorithmen, SEO und KI-Tools. Im Kern geht es darum,&nbsp;Unternehmen, Marken und Persönlichkeiten mit einzigartigen Geschichten und einer klaren Positionierung sichtbar, relevant und glaubwürdig zu positionieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>1. <strong>Persönliche Medienkontakte: Die DNA erfolgreicher PR</strong></strong></strong></h2>



<p>Persönliche Kontakte zu Journalist:innen bleiben dabei das A und O. Besitzt eine PR-Agentur keine belastbaren Medienkontakte, kann sie das durch nichts ausgleichen. Das oberste Ziel von Public Relations muss bleiben, die traditionellen, klassischen Techniken zu beherrschen, die lange gut funktioniert haben und ihre Gültigkeit auch im Zuge der Digitalisierung sowie der zunehmenden Online-Kommunikation und -Medienpräsenz nicht verloren haben.&nbsp;Journalistisches Schreiben, exaktes Recherchieren, das Verständnis für die Bedürfnisse von unterschiedlichen Zielgruppen, ein professioneller Dialog mit Journalist:innen zu einem Thema und das Gespür, ob eine Story bei der Zielgruppe verfängt und in den Medien, aber auch in sozialen Netzwerken, zum heiss diskutierten Thema wird, zählen weiterhin zur Königsdisziplin der PR.&nbsp;Die grösste Herausforderung für PR-Agenturen und deren Berater:innen besteht darin, für die Medien eine wertvolle, verlässliche Quelle zu sein, mit exklusiven Informationen, sauber recherchierten Fakten, attraktiven Interviewpartner:innen sowie spannenden Story-Hooks.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Professionelle Medienkontakte aufbauen:</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dauerhafte Sichtbarkeit und Vertrauensaufbau:&nbsp;Medien vertrauen auf PR-Kontakte, die zuverlässig und dialogorientiert agieren, statt blosse Massenmails versenden.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Individuelle, themenspezifische Ansprache:&nbsp;Erfolgreiche PR bedeutet, relevante Medien und Journalist:innen gezielt auszuwählen, persönliche Beziehungen aufzubauen und Inhalte, passend zum Medium und dessen Leserschaft aufzubereiten.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Respektvoller, partnerschaftlicher Umgang:&nbsp;Journalisten schätzen Authentizität, Pragmatismus, transparente Hintergrundinfos und schnelle Reaktionen. PR bleibt hier Beziehungsmanagement auf Augenhöhe.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Quellenstatus:&nbsp;Die grösste Kunst liegt darin, für Medien zur gefragten, vertrauenswürdigen Quelle zu werden, deren Themen von Redaktionen als relevant und diskussionswürdig erkannt und multipliziert werden.</li>
</ul>



<p>Gerade in einer digitalen, schnelllebigen Medien- und Informationswelt, in der Social Media und Algorithmen vieles verändern und Fakten oft schwer einzuordnen sind, bleibt das beharrliche und empathische Beziehungsmanagement zu Journalist:innen und Multiplikator:innen, der zentrale Hebel wirksamer PR.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>2. <strong>Storytelling: Das Herz moderner PR</strong></strong></strong></h2>



<p>Storytelling ist die mächtigste Währung moderner Public Relations:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Authentische Geschichten bleiben im Gedächtnis:&nbsp;Statt blosser Fakten zählt die emotionale Reise, Sinnstiftung und Identifikation. PR verzichtet heute auf Einweg-Kommunikation. Vielmehr steht der Dialog, bei dem Zuhörer, Kunden, Mitarbeitende und Medien Teil der Geschichte werden, im Mittelpunkt.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Transparenz und Werte</strong>&nbsp;sind wichtiger denn je: Menschen wollen wissen, wer hinter einer Marke steht, was sie bewegt und wie sie Verantwortung bei gesellschaftlichen oder ökologischen Themen übernimmt. Das macht Unternehmen glaubwürdiger und menschlich nahbarer.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Multikanal-Stories</strong>: Erfolgreiche Geschichten werden bewusst über unterschiedliche Formate (Video, Social Feed, Blog, Interview, Event, Podcast, Presseartikel) «erzählt», um die teilweise sehr unterschiedlichen Zielgruppen in ihrem Umfeld, also an ihren Touchpoints abzuholen, über die sie sich informieren und zu begeistern.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Story hooks</strong>: der berühmte «Aufhänger» ist zentral: Nur unverwechselbare, überraschende Stories heben sich im Strom von News ab und sorgen für nachhaltige Aufmerksamkeit.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>3. <strong>Technische Disziplinen: Warum SEO, KI und KPIs unverzichtbar sind</strong></strong></strong></h2>



<p>Die digitale PR lebt heute davon,&nbsp;herausragenden Content mit smarten Tools sichtbar und messbar zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>SEO &amp; Content-Optimierung:</strong>&nbsp;Storytelling allein reicht nicht. Geschichten müssen auffindbar und relevant für Suchmaschinen, KI-Systeme und Zielgruppen sein.&nbsp;Die Kombination aus emotionalem Narrativ und suchmaschinenoptimiertem Aufbau ist State of the Art: Relevante Keywords, strukturierte Daten, Fakten und emotionale Inhalte sowie hochwertige Links zum Thema etc.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>KI in der PR:</strong>&nbsp;AI unterstützt bei Trendanalysen, Themenfindung, der Entwicklung von Ideen, der automatischen Auswertung von Medienclippings und beim Sentiment-Tracking in Echtzeit. KI-Tools helfen, Storylines auf tagesaktuelle Themen zuzuschneiden und persönliche Kontakte gezielt anzusprechen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>KPIs &amp; Messbarkeit:</strong>&nbsp;PR-Erfolg ist heute sehr viel besser auswertbar: Reichweite, Engagement, Sichtbarkeit, Traffic und Conversion lassen sich auf Kampagnen- und Story-Ebene nachweisen. Markenwahrnehmung, Thought Leadership, Erwähnungen bei KI-generierten Antworten sowie Trust &amp; Authority werden zum neuen Währungsmassstab.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>4. <strong>Fazit: Was moderne Public Relations leistet</strong></strong></strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li> Sie positioniert Unternehmen und Marken&nbsp;präzise, mutig und differenziert, mit Botschaften, die durch Emotionen, klare Fakten und relevante Insights für eine Zielgruppe überzeugt.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie nutzt moderne Technik wie SEO, KI und Analytics-Tools, um Geschichten auf relevanten Plattformen wie beispielsweise Menportalen, Social Media Kanälen, Podcasts oder Blogs sichtbar zu machen und Erfolg messbar zu gestalten.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Egal ob B2B oder B2C: Der Erfolg liegt in inspirierenden, relevanten, kontextbasierten Inhalten, fundiertem Wissen zu Zielgruppenverhalten und Branchen sowie guten Beziehungen zu Journalist:innen, nicht in Kanälen.</li>
</ul>



<p><strong>Kontx Kommunikation</strong>&nbsp;steht exemplarisch für diese moderne Haltung: Kontextanalyse, persönliche Beratung, herausragende Storys, smarte Tools und messbare Resultate für echte Differenzierung am Markt.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://reset.kontx.ch/public-relations-pr-das-muessen-sie-ueber-oeffentlichkeitsarbeit-wissen/">Public Relations (PR): Das müssen Sie über Öffentlichkeitsarbeit wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://reset.kontx.ch">Kontx Kommunikation</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>7 Tipps für zeitgemässe PR- und Medienarbeit</title>
		<link>https://reset.kontx.ch/7-tipps-fuer-zeitgemaesse-pr-und-medienarbeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2025 14:59:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.kontx.ch/?p=5915</guid>

					<description><![CDATA[<p>Peter Kraus<br /><strong>Dipl.-Komm.-Designer</strong><br /><strong>Freiberuflicher Creativ Direktor</strong><br /><strong>Langjähriger Kreativdirektor-Partner von Kontx Kommunikation</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://reset.kontx.ch/7-tipps-fuer-zeitgemaesse-pr-und-medienarbeit/">7 Tipps für zeitgemässe PR- und Medienarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://reset.kontx.ch">Kontx Kommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-1.png" alt="" class="wp-image-5917 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Geschäftsführerin und Inhaberin von&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a>&nbsp;</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/marzia-sansoni/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
</div></div>


</div>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/AdobeStock_342739072-1024x699.jpeg" alt="" class="wp-image-5936"/></figure>



<p>Im Zeitalter von Content Marketing, <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-storytelling/">Storytelling</a>, <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-influencer-marketing/">Influencer Relations</a> und <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-social-media-marketing/">Social Media</a> stellt sich viele Unternehmen weiterhin die Frage, ob klassische Medienarbeit noch relevant ist. Unsere Antwort als erfahrene PR-Agentur bei Kontx lautet klar:&nbsp;Ja, absolut – aber auf neue Art und Weise. <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-public-relations/">Medienarbeit</a> hat sich weiterentwickelt und passt sich den Anforderungen der digitalen und vernetzten Medienlandschaft an. Die traditionelle Pressemeldung als Massenaussendung hat ausgedient. Stattdessen braucht es smarte, zielgruppenspezifische Ansätze, die sowohl klassische als auch digitale Medien berücksichtigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>1. Recherche auf neuem Niveau: Kontext und Content verstehen</strong></strong></h2>



<p>Recherche ist die Basis für jedes erfolgreiche PR-Projekt. Doch heute geht es nicht mehr nur darum, einzelne Journalist:innen oder Medien zu kennen und zu wissen, welche Themen sie bedienen. Entscheidend ist, ihren digitalen Auftritt, die Social-Media-Kanäle, Podcasts oder Business-Newsletter sowie Content-Formate zu kennen. Fragen, die ihr euch stellen solltet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Themen sind im Zielmedium gerade relevant?</li>



<li>Welche Social-Media-Kanäle, Podcast- oder Bewegtbildformate nutzt das Medium, welche Sprache wird dort gesprochen? Eher bodenständig, allgemeinverständlich oder fachlich auf hohem Niveau? Eher eine Sie- oder Du-Ansprache?</li>



<li>Wie kann ich mein Thema bestmöglich in multimedialen Formaten wie Podcasts, Native-Ads oder Videos präsentieren, aber auch klassisch in Form eines Interviews oder Fachbeitrags?</li>
</ul>



<p>Tools und journalistische Datenbanken bleiben hilfreich, doch der Blick ins Web, das Monitoring der Social Media-Kanäle (Medium und einzelnen Journalist:innen) eines Mediums und die direkte Beobachtung des Online-Auftritts sind heute Pflicht. Das zeigt eurem Gegenüber, dass ihr nicht nur informiert, sondern wisst, wie das Zielmedium sich seiner Leserschaft präsentiert und auf welche Themen, Marktentwicklungen oder Branchen sich einzelne Journalist:innen spezialisiert haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>2. Segmentierte Verteiler – Qualität vor Quantität</strong></strong></h2>



<p>Ein guter Verteiler ist weiterhin das Herzstück der Medienarbeit. Heutzutage ist ein smarter, nach Branchen, Themen oder auch Markttrends segmentierter Verteiler noch wichtiger als ein breit gestreuter, umfassender Verteiler. Nutzt Datenbanken gezielt, aber ergänzt sie durch eigene Recherchen und Social-Media-Profile. Pflegt eure Kontakte regelmässig und achtet auf den aktuellen Themenfokus einzelner Medien und vor allem Journalist:innen. Ein Verteiler, der präzise auf die jeweiligen Journalist:innen und Blogger:innen abgestimmt ist, erhöht nachweislich die Chance, dass ihr die richtige Person bei einem Medium ansprecht und direkt mit dem richtigen Themenaufhänger an diese herantretet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>3. Journalistenarbeit verstehen – Flexibilität zeigen</strong></strong></h2>



<p>Journalist:innen funktionieren heute anders als noch vor einigen Jahren. Das Arbeitsumfeld ist dynamischer, die Deadlines enger und die Kanäle vielfältiger geworden. Probiert, die Arbeitszeiten individuell anzupassen. Viele reagieren inzwischen auch abends oder am Wochenende auf direkte Anfragen via WhatsApp oder Instagram. Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt zu finden und sich nicht nur an klassische Zeiten zu klammern. Zudem gilt: Erzählt nicht nur euer Thema, sondern bietet nützliche Unterstützung, z.B. durch Expert:innen-Interviews, Bilder, Daten, Studien und exklusive Insights.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>4. Passgenaue Inhalte – Storytelling mit Mehrwert</strong></strong></h2>



<p>Das Rezept ist klar: Keine Einheitslösungen mehr! Eure Medienmitteilungen und PR-Inhalte müssen genau und inhaltlich auf das Medium und dessen Leserschaft abgestimmt sein. Dabei lohnt es sich oft, Formate zu mixen: Von klassischen Texten über multimediale Inhalte bis hin zu interaktiven Elementen. Storytelling bleibt zentral, jedoch als crossmediale Erzählform, die sich nahtlos in verschiedene Kanäle einfügt. So gewinnt ihr nicht nur die Aufmerksamkeit der Medien, sondern auch deren Vertrauen und Bereitschaft zur Zusammenarbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>5. Daten und Analyse – Veränderungen zeitnah erkennen</strong></strong></h2>



<p>PR-Agenturen setzen inzwischen auf digitales Media Monitoring, Reichweiten-Analysen und Social Listening-Tools, um Themen und Stimmungen frühzeitig zu erkennen. Solche Tools gehören inzwischen zur täglichen Routine eines PR-Beraters oder einer PR-Beraterin und sollten regelmässig überprüft und notfalls durch neue Tools erweitert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>6. Medienarbeit ist heute noch stärker als früher Beziehungs- und Vertrauensmanagement – nachhaltig und digital</strong></strong></h2>



<p>Gute Beziehungen zu Journalist:innen und Medienschaffenden sind ein wertvolles Kapital. Heute ist das Beziehungsmanagement digitaler und interaktiver: Seid präsent auf relevanten Plattformen, beteiligt euch an Diskussionen, bietet Mehrwerte und seid ein verlässlicher Partner. Denkt in Partnerschaften und versteht euch als verlässliche und seriöse Wissensquelle und Sparings-Partner:in, nicht nur als einmaliger Kontakt, der eine Story verkaufen will. Netzwerkpflege heisst zudem, aktiv an Branchenevents teilzunehmen, in Webinare zu gehen, regelmässig Feedback einzuholen und den Dialog offen zu halten, auch in digitalen Formaten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>7. Stakeholder Einbindung und Community Management</strong></strong></h2>



<p>Medienarbeit endet nicht beim Journalisten. Binde Kund:innen, Mitarbeitende und andere Stakeholder:innen und Key Opinion Leader sollte jede:r PR-Profi aktiv in seine oder ihre Medien- und PR-Arbeit mit einbeziehen, etwa durch Erfahrungsberichte, persönlichen Austausch, Umfragen oder Community-Aktionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Fazit: Medienarbeit 2025 ist strategisch, digital und menschlich</strong></strong></h2>



<p>Wir bei Kontx erleben täglich, wie klassische Medienarbeit, richtig umgesetzt, ein starkes Comeback feiert. Wichtig ist, dass sie heute tief in die Themenwelten, Kommunikationsplattformen und Bedürfnisse der Zielgruppen eintaucht und vor allem eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Unternehmen und Medien schafft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Die Erfolgsfaktoren zeitgemässer PR- und Medienarbeit:</strong></strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fundierte Recherche zu einem Medium, inkl. digitaler Kanäle, Journalist:innen-Profile zu Themenschwerpunkten, Trends und Branchen-Fokus</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Segmentierte und gepflegte Verteiler: Qualität statt Quantität</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Flexibler und persönlicher Kontakt. Arbeitsweise der Journalist:innen verstehen</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Passgenaue klassische und multimediale Inhalte, passend für das Medium: Storytelling mit Mehrwert</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kontinuierliches Beziehungsmanagement: persönlich und digital</li>
</ul>



<p>Wer diese Punkte beachtet, hat auch 2025 und darüber hinaus weiterhin Erfolg in der PR- und Medienarbeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://reset.kontx.ch/7-tipps-fuer-zeitgemaesse-pr-und-medienarbeit/">7 Tipps für zeitgemässe PR- und Medienarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://reset.kontx.ch">Kontx Kommunikation</a>.</p>
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		<item>
		<title>Storytelling mit KI</title>
		<link>https://reset.kontx.ch/storytelling-mit-ki/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 12:40:32 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.kontx.ch/?p=5650</guid>

					<description><![CDATA[<p>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von&#160;Kontx Kommunikation&#160; Wie die KI das Storytelling revolutioniert&#160; Warum ist Storytelling für Unternehmen und Marken eigentlich so wichtig? Die Frage ist berechtigt und lässt sich leicht beantworten: Stories wecken Emotionen.  Viele PR- oder Kommunikations-Expert:innen möchten in ihren Texten gerne schnell auf den Punkt kommen. Sie wollen das Produkt, seine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.linkedin.com/in/darya-bachevskaya-zurich/"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png" alt="" class="wp-image-3818 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a>&nbsp;</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/?originalSubdomain=ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
</div></div>
</div>
</div>





<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Website-Blog-Beitragsbild-1-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5658"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie die KI das Storytelling revolutioniert&nbsp;</strong></strong></h2>



<p>Warum ist <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-storytelling/">Storytelling</a> für Unternehmen und Marken eigentlich so wichtig? Die Frage ist berechtigt und lässt sich leicht beantworten: Stories wecken Emotionen. </p>



<p>Viele PR- oder Kommunikations-Expert:innen möchten in ihren Texten gerne schnell auf den Punkt kommen. Sie wollen das Produkt, seine wichtigsten Vorteile oder auch eine Marke klar darstellen. Doch mit diesem plakativen, verkäuferischen Ansatz erreichen sie nur selten die Herzen und damit die Aufmerksamkeit der Konsument:innen.&nbsp;</p>



<p>Storytelling ist ein zentrales Kommunikationsinstrument und daher ein wesentlicher Bestandteil des Content Marketings und der <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-public-relations/">Public Relations</a>, um Zielgruppen überzeugend anzusprechen. Durch die Kunst des Geschichtenerzählens können Unternehmen eine emotionale Bindung zu ihrem Publikum herstellen und eine Identifikation mit ihrer Marke oder einem Produkt fördern. Im Vergleich zu reinen Fakten bleiben Geschichten besser im Gedächtnis der Menschen und können die Kaufbereitschaft erhöhen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Welche Möglichkeiten bietet Storytelling?</strong>&nbsp;</strong></h2>



<p>Storytelling bietet die Möglichkeit, Komplexes verständlich und Abstraktes konkret zu machen. Man kann beispielsweise die Entstehungsgeschichte eines coolen Start-ups erzählen, ein bahnbrechendes Produkt und seine Benefits vorstellen, die Unternehmenswerte spannend verpackt erzählen oder den Fokus auf die Menschen hinter einem Unternehmen legen. Storys sind ein perfektes Kommunikationsmittel, mit denen Unternehmen oder Marken Emotionen wecken und Perspektiven verändern können. Diese Eigenschaften des Storytellings machen es zu einem wertvollen Instrument, wenn es darum geht, Menschen zu überzeugen: Die Zielgruppe sollte ein Unternehmen gut kennen, um sie richtig anzusprechen und für beste Unterhaltung zu sorgen. Schliesslich haben unterschiedliche Zielgruppen auch unterschiedliche Bedürfnisse. Ein:e Instagram-User:in möchte andere Sachen sehen und hören als jemand, der sich für ein Start-up aus dem Technologiebereich interessiert.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie erzählt man eine packende Story?</strong>&nbsp;</strong></h2>



<p>Themen allein sind noch keine mitreissende Geschichte. Wie packen es also Unternehmen, aus Themen eine Story zu kreieren, die nicht nur begeistert, sondern die Customer Journey mitgestaltet? Eine richtig gute Geschichte entsteht, wenn man ein Thema entwickelt und fesselnde Charaktere, Spannung, einen Höhepunkt und möglicherweise eine überraschende «Wendung» in die Handlung einbaut, wobei die klare Erzählweise von grosser Bedeutung ist. Diese Elemente fördern das «Kopfkino» bei den Zuhörer:innen und sorgen dafür, dass eine Geschichte im Gedächtnis hängen bleibt. Entscheidend ist, dass aus einem Thema eine kanalübergreifende Themenkampagne entwickelt werden kann, sprich, die Zielgruppen an den Touchpoints abgeholt werden, über die sie sich ihre Informationen holen. Gutes Storytelling, das von Public Relations oder Werbetreibenden auf <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-social-media-marketing/">Social Media </a>Plattformen, durch Medienarbeit oder auch durch Image- oder Erklärvideos eingesetzt wird, nutzt diesen Ansatz. </p>



<p>Der Spot «Binky Dad», der in einem unserer <a href="https://www.kontx.ch/erzaehlen-sie-mehr-was-gutes-storytelling-fuer-unternehmen-wert-ist/">Blogbeiträge</a> vorgestellt wurde, ist ein super Beispiel dafür, wie eine Story richtig gut aufgebaut werden kann, indem sie dem Muster der klassischen Heldenreise folgt: Die Geschichte ist witzig und mitreissend. Die abenteuerliche Fahrt des Vaters, um den vergessenen Schnuller des Babys zu besorgen, ist ein Motiv, mit dem sich viele Zuschauer:innen identifizieren können. Darüber hinaus vermittelt der Spot eine klare Botschaft: Mit einem Kia-Fahrzeug lässt sich scheinbar Unmögliches möglich machen, dabei kann der Fahrer auch viel Spass haben. Aus Sicht einer <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-public-relations/">PR</a>&#8211; oder Kommunikationsagentur ist dies genau das, was Unternehmen mit ihrem Produkt erreichen möchten. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie man künstliche Intelligenz sinnvoll im Marketing einsetzt</strong>&nbsp;</h2>



<p>Wie in vielen Bereichen unseres Lebens, hält die künstliche Intelligenz (KI) auch immer mehr Einzug in die Kommunikations- und PR-Branche. Sie ist eine grosse Unterstützung bei der Text-, Kreativ- und Konzepterstellung und eignet sich auch für (audio-)visuelle Inhalte. Wenn richtig eingesetzt, kann sie auch beim Storytelling und Brand Building hilfreich sein.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie künstliche Intelligenz eine Story entwickelt</strong>&nbsp;</h2>



<p>Beim Storytelling unterstützt <a href="https://www.kontx.ch/ki-tools-fuer-pr-agenturen-und-kommunikation/">KI </a>in vielfältiger Weise: Sie hilft bei der Ideenfindung durch kreatives Brainstorming, der Erarbeitung origineller Konzepte, Settings oder Charaktere und fördert die Entwicklung von Themen, Motiven und zentralen Botschaften. Zudem erleichtert sie die Entscheidung zwischen unterschiedlichen Story-Ideen. In Bezug auf die Storystruktur und Dramaturgie bietet sie Unterstützung beim Aufbau klassischer Erzählmuster wie der Drei-Akt-Struktur oder der Heldenreise, analysiert Spannungskurven, Wendepunkte und Cliffhanger und hilft bei der Planung von Storyboards oder Kapiteln. Auch bei der Charakterentwicklung leistet KI wertvolle Hilfe, indem sie glaubwürdige, vielschichtige Figuren mit Hintergrundgeschichten, Zielen, Schwächen und inneren Konflikten entwirft, Charakterbögen erstellt und die Beziehungen sowie Dynamiken zwischen den Figuren vertieft. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie künstliche Intelligenz deiner Story den Feinschliff verpasst</strong>&nbsp;</h2>



<p>Auch im Bereich Stil und Feinschliff bietet KI umfassende Unterstützung beim Storytelling: Sie passt den Schreibstil gezielt an Genre, Zielgruppe, Industrie oder Medium an und hilft dabei, Texte in Tonalität, Bildsprache und Dialogführung zu überarbeiten oder zu verfeinern. Darüber hinaus ermöglicht sie einen bewussten Umgang mit verschiedenen Erzählperspektiven – etwa dem Ich-Erzähler, personalen oder allwissenden Erzähler – und trägt so zur stilistischen Vielfalt bei. Genre-spezifisch bringt sie typische Elemente wie Magiesysteme im Fantasy, überraschende Wendungen im Thriller oder bekannte Tropes in der Romantik ein, wobei sie auch hilft, Konventionen zu hinterfragen oder gezielt damit zu brechen. Zusätzlich analysiert sie Plotprobleme und Logiklücken, gibt konkrete Vorschläge zur Verbesserung von Erzählfluss, Tempo und emotionaler Wirkung und formuliert Dialoge realistisch und charaktergetreu um.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche KI passt zu meinen Bedürfnissen?</strong>&nbsp;</h2>



<p>Im Bereich KI-gestütztes Storytelling im Marketing zählen mehrere spezialisierte Tools zu den führenden Lösungen – je nach Anwendungsfall und Zielgruppe.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>ChatGPT (mit GPT-4/o4) von OpenAI</strong></h3>



<p>bietet besonders vielseitige Einsatzmöglichkeiten, etwa für Markenstorys, Produktnarrative, kreative Kampagnenideen oder vollständige Story-Arcs. Die KI zeichnet sich durch hohe Kreativität und Anpassungsfähigkeit aus, kann Tonalität sowie Zielgruppenansprache gezielt steuern und versteht komplexe Markenbotschaften ebenso wie emotionale Auslöser. Ideal eignet sich ChatGPT damit für die Entwicklung von Storyboards, Elevator Pitches, Skripten für Werbeanzeigen oder Social-Media-Storys.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Jasper.ai</strong></strong></h3>



<p>ist speziell auf Marketing zugeschnitten und kommt insbesondere bei Werbetexten, der Entwicklung konsistenter Markenstimmen und im Content-Marketing zum Einsatz. Es bietet integrierte Vorlagen für bewährte Frameworks wie AIDA, PAS oder StoryBrand und unterstützt die Zusammenarbeit im Team sowie das Management verschiedener Markenstimmen. Damit eignet sich Jasper besonders gut für Copywriting mit erzählerischem Ansatz und Performance-Marketing.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Copy.ai</strong></strong></h3>



<p>punktet durch einfache Handhabung und schnelle Ergebnisse. Es eignet sich ideal für Produktbeschreibungen, Landing Pages und Social-Media-Beiträgen mit Storyfokus. Der Fokus liegt hier klar auf Konversion und überzeugender Value Proposition, was das Tool besonders attraktiv für kleine und mittlere Unternehmen oder Startups macht, die zügig hochwertigen, storygetriebenen Content benötigen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong><strong><strong>StoryLab.ai</strong></strong></strong></strong></h3>



<p>richtet sich an Unternehmen, die gezielt mit narrativen Inhalten arbeiten wollen – etwa in Blogposts, Brand Stories oder Kampagnenkonzepten. Die Plattform bietet einen ideenbasierten Zugang zum Storytelling und hilft dabei, spannende Marketinggeschichten zu entwickeln. Damit ist sie besonders geeignet für Thought Leadership und eine inhaltlich tiefere Content-Strategie.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Writesonic</strong></strong></h3>



<p>bietet eine Vielzahl an Vorlagen und verbindet dabei gut lesbare KI-generierte Inhalte mit Conversion-Zielen. Es wird häufig im E-Commerce und in der allgemeinen Markenerzählung verwendet. Writesonic ist ideal für Performance-Marketing mit narrativen Elementen und unterstützt schnelle Textproduktion in hoher Qualität.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Lately.ai</strong></h3>



<p>hebt sich vor allem im Bereich Social-Media-Storytelling hervor. Es verwandelt bestehende Inhalte – etwa Podcasts, Videos oder lange Artikel – automatisiert in kurze, pointierte Story-Snippets für Social Media. Besonders stark ist das Tool in der Automatisierung wiederverwendbarer Inhalte und daher ideal für Marken mit grossem Content-Archiv, die daraus effizient neue Geschichten entwickeln möchten.&nbsp;</p>



<p>Diese Tools decken zusammen ein breites Spektrum ab und lassen sich – je nach Bedarf – auch gut miteinander kombinieren.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Worauf muss ich achten, wenn ich mit KI Stories für ein Brand kreiere?</strong>&nbsp;</h2>



<p>Beim Einsatz von künstlicher Intelligenz im Storytelling und Brand Building ist es wichtig, strategisch, bewusst und verantwortungsvoll vorzugehen. Ein zentraler Punkt ist die Wahrung der Markenkonsistenz: KI kann Inhalte generieren, die stilistisch oder inhaltlich nicht zur Markenidentität passen – daher sollte sie stets mit klaren Vorgaben zu Tonalität, Werten und Zielgruppen eingesetzt werden. Ebenso entscheidend ist die Authentizität. KI-Inhalte wirken schnell generisch, wenn sie nicht mit echten Erfahrungen und Emotionen angereichert werden. Sie sollte daher als kreativer Co-Pilot genutzt werden, nicht als automatisierter Ersatz für menschliche Kommunikation.&nbsp;</p>



<p>Auch kreative Eigenleistung bleibt unerlässlich, denn KI liefert häufig bekannte Muster oder vorhersehbare Storyverläufe. Überraschende Perspektiven, Originalität und emotionale Tiefe sind nach wie vor menschliche Stärken. Zudem muss die Zielgruppenansprache sorgfältig überprüft werden – kulturelle Kontexte, Daten und Fakten, Sprache und Werte müssen stimmig sein, was die KI nicht immer zuverlässig leisten kann.&nbsp;</p>



<p>Darüber hinaus spielt die ethische Verantwortung eine wichtige Rolle: KI kann unbeabsichtigt Vorurteile oder stereotype Darstellungen reproduzieren, weshalb jeder Text kritisch geprüft werden sollte. Auch datenschutzrechtliche Aspekte dürfen nicht vernachlässigt werden – vertrauliche Informationen gehören nicht in KI-Eingaben, und die Nutzung generierter Inhalte sollte hinsichtlich Urheberrecht klar geregelt sein.&nbsp;</p>



<p>Schliesslich ist eine kritische Qualitätskontrolle unerlässlich. KI-Inhalte können logisch ungenau, oberflächlich oder sprachlich unpassend sein. Ein menschliches Lektorat sowie redaktionelle Feinarbeit sorgen dafür, dass der Content glaubwürdig, wirkungsvoll und emotional ansprechend bleibt. Letztlich sollte man vermeiden, sich zu sehr auf KI zu verlassen – sie ist ein wertvolles Werkzeug, aber kein Ersatz für strategisches Denken, kreative Intuition und markenbewusstes Handeln.&nbsp;</p>



<p><a id="_msocom_1"></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>CORPORATE INFLUENCER EINFACH ERKLÄRT</title>
		<link>https://reset.kontx.ch/corporate-influencer-einfach-erklaert/</link>
					<comments>https://reset.kontx.ch/corporate-influencer-einfach-erklaert/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 08:54:57 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.kontx.ch/?p=4530</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurz erklärt: ✅ Corporate Influencer sind intrinsisch motivierte Mitarbeitende, die ihr Unternehmen über ihre eigenen Social Media Kanäle und auf Veranstaltungen authentisch repräsentieren.✅ Vorteile: Stärkung des Markenimages, Kundenbindung, Differenzierung vom Wettbewerb, Steigerung der Reichweite.✅ Erfolgsfaktoren: Freiwilligkeit, gezielte Unterstützung durch Trainings und individuelles Personal Branding. Beim Wort «Influencer» denkt man direkt an bekannte, coole Social Media [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>





<p><strong>Kurz erklärt:</strong></p>



<p>✅ <strong><a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-corporate-influencer/">Corporate Influencer</a></strong> sind intrinsisch motivierte Mitarbeitende, die ihr Unternehmen über ihre eigenen Social Media Kanäle und auf Veranstaltungen authentisch repräsentieren.<br>✅ <strong>Vorteile:</strong> Stärkung des Markenimages, Kundenbindung, Differenzierung vom Wettbewerb, Steigerung der Reichweite.<br>✅ <strong>Erfolgsfaktoren:</strong> Freiwilligkeit, gezielte Unterstützung durch Trainings und individuelles Personal Branding.</p>



<p>Beim Wort «Influencer» denkt man direkt an bekannte, coole Social Media Persönlichkeiten auf TikTok, Instagram oder YouTube. Die wichtigsten Befürworter einer Marke oder eines Unternehmens sind aber gar nicht weit weg, sondern im direkten Arbeitsumfeld – im eigenen Unternehmen, also die eigenen Mitarbeiter:innen und Führungskräfte! Man bezeichnet sie als Corporate Influencer:innen oder auch Markenbotschafter:innen. Corporate Influencer:innen treten vor allem in den Sozialen Medien in Erscheinung und positionieren sich als Expert:innen zu einem oder mehreren Themen. Wenn Mitarbeitende als Markenbotschafter:innen auftreten, haben Unternehmen die Chance, engere Beziehungen zu ihrer Community zu knüpfen, ihre Reichweite zu vergrössern und vor allem auch das Vertrauen in ihre Marke zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wer sind Corporate Influencer?</strong></h2>



<p>Wer könnte ein Unternehmen besser repräsentieren als die eigenen Leute? Mitarbeiter:innen, die als Corporate Influencer:innen für das Unternehmen tätig sind, sind <em>im</em> Unternehmen oder <em>in</em> einer Organisation angestellt. Sie werden als Expert:innen und/ oder Fachleute ihres Unternehmens wahrgenommen und überzeugen vor allem durch ihren persönlichen und authentischen Stil. In ihrer Funktion als Corporate Influencer:innen vertreten und verbreiten sie in der Öffentlichkeit ihre eigene Meinung über ihren Arbeitsplatz oder zu gewissen fachspezifischen Themen, die ihnen wichtig sind. Dabei nutzen sie gerade die Sozialen Medien, vor allem LinkedIn als Kommunikationsplattform, treten aber auch auf branchenrelevanten Kongressen oder Events als Speaker:innen auf. &nbsp;</p>



<p>✏️ <strong>Praxis-Tipp:</strong> Mitarbeitende sollten ermutigt werden, ihre eigenen Erfahrungen kreativ zu teilen – das macht Inhalte lebendig und authentisch!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorteile von Corporate Influencern</strong></h2>



<p>Die Nutzung von Corporate Influencern bringt zahlreiche Vorteile:</p>



<p><strong>Erhöhte Reichweite:</strong> Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag steigern die Sichtbarkeit des Unternehmens.<br><strong>Aufbau von Vertrauen:</strong> Glaubwürdige Mitarbeiter:innen vermitteln ein positives Bild der Unternehmenskultur nach innen und aussen.<br><strong>Differenzierung vom Wettbewerb:</strong> Authentische Kommunikation hebt das Unternehmen von der Konkurrenz ab.<br><strong>Attraktivität als Arbeitgeber:</strong> Potenzielle Mitarbeitende erkennen die Werte und Kultur des Unternehmens.<br><strong>Kundenbindung:</strong> Direkte Interaktionen schaffen eine tiefere Verbindung zur Community.</p>



<p>Potenzielle Kund:innen und Geschäftspartner:innen informieren sich zunehmend über soziale Medien statt nur über Unternehmenswebsites.LinkedIn eignet sich besonders für Corporate Influencer, um die Markenbekanntheit zu steigern und Vertrauen aufzubauen. Authentizität und persönliche Inhalte sind entscheidend, da Nutzer:innen schnell erkennen, ob Profile echt oder von Unternehmensrichtlinien geprägt sind.Unternehmen sollten Mitarbeitende aktiv unterstützen und ein flexibles Corporate Influencer-Programm anbieten, um langfristig von deren Engagement zu profitieren.</p>



<p>Unternehmen sollten ihre Mitarbeitenden unterstützen, ihnen zur Seite stehen, ihre Erfolge feiern, bei Fragen helfen und sie durch ein professionelles <strong><a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-influencer-marketing/">Corporate Influencer:innen Programm</a></strong> fördern.</p>



<p>Die Einblicke, die Influencer:innen in ihren Joballtag bieten, durchbrechen die Mauer, hinter der sich viele Unternehmen verstecken. Mit Personen, die authentisch aus ihrem Joballtag berichten und Einblicke in die Kultur und Werte ihres Arbeitgebers geben. So kann sich ein Unternehmen deutlich von seiner Konkurrenz differenzieren und erhält dank der Expert:innen mehr Aufmerksamkeit von potenziellen Kundinnen und Kunden sowie potenziellen Mitarbeitenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreiche Beispiele von Corporate Influencern</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>PETRA BERNHARDT (SOCIAL MEDIA LEADERIN BEI einem international tätigen it-unternehmen im DACH-raum)</strong></h3>



<p><strong>Fokus:</strong> Corporate Influencer-Programm &amp; Personal Branding<br><strong>Aktivitäten:</strong> Trainings, Personal Branding, Leitfäden &amp; Unterstützung der Mitarbeitenden<br><strong>Kommunikationsstil:</strong> Authentisch &amp; inspirierend auf LinkedIn</p>



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<h3 class="wp-block-heading"> <strong>JÜRGEN SCHMITT (EXPERTE FÜR FINANZKOMMUNIKATION BEI DEUTSCHE BANK)</strong></h3>



<p><strong>Fokus:</strong> Finanzthemen verständlich vermitteln<br><strong>Aktivitäten:</strong> Persönliche Einblicke &amp; humorvolle Wissensvermittlung<br><strong>Kommunikationsstil:</strong> Nahbar &amp; authentisch auf LinkedIn</p>



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<h3 class="wp-block-heading"> <strong>ISABEL HETTICH (INNOVATION EVANGELIST BEI SAP)</strong></h3>



<p><strong>Fokus:</strong> Digitalisierung &amp; Technologietrends<br><strong>Aktivitäten:</strong> Wissenstransfer &amp; Innovationsthemen auf LinkedIn<br><strong>Kommunikationsstil:</strong> Inspirierend &amp; zukunftsorientiert</p>



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<h3 class="wp-block-heading"> <strong>ANNAHITA ESMAILZADEH (HEAD OF CUSTOMER SUCCESS BEI MICROSOFT DEUTSCHLAND)</strong></h3>



<p><strong>Fokus:</strong> Diversität, Inklusion &amp; moderne Führungskultur<br><strong>Aktivitäten:</strong> Engagement für gesellschaftliche Themen auf LinkedIn<br><strong>Kommunikationsstil:</strong> Offen, authentisch &amp; inspirierend</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie findet man Corporate Influencer im eigenen Unternehmen?</strong></h2>



<p>Grundsätzlich kann jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin, inkl. Führungskräfte, Influencer:in werden. Ein Unternehmen muss daher nicht lange suchen, um die richtigen Leute zu finden.</p>



<p>Für die Auswahl geeigneter Personen für ein Corporate Influencer:innen-Programm gibt es verschiedene Ansätze. Zum einen kann ein Unternehmen durch gezielte Auswahlverfahren, interne Bewerbungsprozesse oder die aktive Ansprache einzelner Personen Influencer:innen rekrutieren.</p>



<p>Zum anderen profitieren Unternehmen aber auch davon, wenn sie jedem die Möglichkeit bieten, Corporate Influencer:in zu werden. Die intrinsisch motivierten Mitarbeiter:innen werden diese Rolle engagiert angehen und regelmässig posten und einen Teil von sich in der Öffentlichkeit präsentieren.</p>



<p>Unabhängig davon, für welchen Ansatz sich ein Unternehmen entscheidet, ist es wichtig, Trainings anzubieten. Denn Influencer:in zu werden ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, bei dem die betreffenden Personen ständig neues Wissen erwerben und sich stetig weiterentwickeln müssen. Daher sind Geduld und Bereitschaft gefragt, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Wichtig ist, dass die Rolle des Corporate Influencers oder der Corporate Influencerin auf Freiwilligkeit beruht. Niemand sollte dazu gezwungen werden, denn dann würde die betreffende Person nicht authentisch agieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Personal Branding für Corporate Influencer</strong></h2>



<p><strong>Positionierung und Werte:</strong> Mitarbeitende sollten ihre persönlichen Stärken und Werte definieren, um authentisch aufzutreten.</p>



<p><strong>Gezielte Unterstützung:</strong> Unternehmen sollten Schulungen und Ressourcen bereitstellen, z.B. Workshops zu Storytelling, Aufbau einer Personal Brand und Content-Erstellung.</p>



<p><strong>Zielgruppenanalyse:</strong> Influencer:innen müssen ihre Zielgruppe kennen, um relevante Inhalte zu teilen.</p>



<p><strong>Storytelling nutzen:</strong> Persönliche Geschichten sorgen für Wiedererkennungswert und schaffen Vertrauen.</p>



<p>✏️ <strong>Praxis-Tipp:</strong> Mitarbeitende sollten ihr Thema definieren und eine persönliche Content-Strategie entwickeln, die auf ihren Fachkenntnissen basiert. Ein Content-Plan hilft dabei, regelmässig authentische und relevante Inhalte zu posten.</p>



<p><strong>Leitfragen für ein starkes Personal Branding:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für welche Werte möchte ich stehen?</li>



<li>Auf welchen Plattformen möchte ich kommunizieren?</li>



<li>Welche Inhalte möchte ich teilen?</li>



<li>Wen möchte ich erreichen?</li>



<li>Was sind meine persönlichen Kompetenzen?</li>
</ul>



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<p>Corporate Influencer oder Unternehmensbotschafter:innen sind Mitarbeitende, die ihr Unternehmen repräsentieren – freiwillig und auf ihre eigene, ganz persönliche Art und Weise.</p>



<p>Sie sollten nicht nur sattelfest in ihrem Fachthema sein, sondern sie sollten sich auch generell überlegen, wie sie über welche Themen kommunizieren möchten und für was sie stehen wollen. Immerhin präsentieren sie einen Teil von sich der breiten Öffentlichkeit!</p>



<p>Das bedeutet, dass sie sich mit dem Thema «Personal Branding» beschäftigen sollten. Unternehmen ihrerseits tun gut daran, ihre Corporate Influencer dabei zu unterstützen, denn sie profitieren enorm davon, wenn diese Menschen erfolgreich sind.</p>



<p>Ein Beispiel: Bei einem international tätigen IT-Unternehmen im DACH-Raum verantwortet Petra Bernhardt als Social Media Leaderin seit mehreren Jahren das Corporate Influencer Programm. Alle die wollen, dürfen mitmachen. Zum Start gibt es von Petra neben grundsätzlichen Leitplanken und rechtlichen Informationen auch einen Crashkurs in Personal Branding. Das ist ihr absoluter Hebel für intrinsische Motivation der Interessierten.</p>



<p>Vorgaben, wer wann was wie zu posten hat, sucht man hingegen vergeblich. Denn um glaubwürdig zu sein, müssen die Unternehmensbotschafter:innen authentisch sein. Und das funktioniert nun mal nicht, wenn sie vorformulierte Texte posten oder jeden Post erstmal von der Kommunikationsabteilung freigeben lassen müssen. Vertrauen seitens des Unternehmens in die eigenen Leute ist eine wichtige Grundvoraussetzung dafür, dass ein Corporate Influencer-Programm erfolgreich wird und bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interview mit Corporate Influencer-Expertin PEtra BerNhardt</h2>



<p><strong>Kurzvita <a href="https://www.kontx.ch/team/#petra">Petra Bernhardt:</a></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Social Media Leaderin bei einem international tätigen IT-Unternehmen für DACH:</strong> Verantwortlich für das Corporate Influencer-Programm und strategische Social Media-Kommunikation.</li>



<li><strong>Expertin für Personal Branding:</strong> Entwickelt Trainings und Leitfäden zur authentischen Positionierung von Mitarbeitenden.</li>



<li><strong>Erfahrene Speakerin:</strong> Regelmässige Vorträge und Workshops zu Corporate Influencer-Strategien auf renommierten Events.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/09/Kontx-Talk-6.-Juni2-300x300-1.png" alt="" class="wp-image-4758" style="width:339px;height:auto"/></figure>



<p><strong>Kontx:</strong> Frau Bernhardt, als Expertin für Corporate Influencer Programme, was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Aspekte beim Aufbau einer Personal Brand?</p>



<p><strong>Petra Bernhardt:</strong> Es gibt drei Kernfragen, die sich jeder stellen sollte. Erstens: Was liegt mir wirklich? Zweitens: Wie kann ich eine Geschichte erzählen? Und drittens: Was weiss ich über meine Zielgruppe?</p>



<p><strong>Kontx:</strong> Können Sie uns diese Punkte etwas näher erläutern?</p>



<p><strong>Petra Bernhardt</strong>: Gerne. Bei der ersten Frage &#8222;Was liegt mir wirklich?&#8220; geht es darum, die eigenen Stärken zu kennen. Persönliche Fähigkeiten, berufliche Erfahrungen oder besondere Erlebnisse eignen sich hervorragend für den Aufbau einer Personal Brand. Allerdings ist es wichtig, dass man nur das preisgibt, was man auch wirklich preisgeben möchte.</p>



<p><strong>Kontx: </strong>Und wie sieht es mit dem Geschichtenerzählen aus?</p>



<p><strong>Petra Bernhardt:</strong> Das ist der zweite wichtige Punkt. Alles, was man kommuniziert, sollte möglichst in eine Geschichte verpackt werden &#8211; natürlich im eigenen Stil. Das macht die Kommunikation authentischer, spannender zu lesen und bleibt auch besser im Gedächtnis der Zielgruppe haften.</p>



<p><strong>Kontx: </strong>Sie erwähnten die Zielgruppe. Warum ist das Wissen darüber so wichtig?</p>



<p><strong>Petra Bernhardt: </strong>Das ist tatsächlich entscheidend. Man muss wissen, wen man überhaupt ansprechen will, was diese Menschen machen und welche Interessen sie haben. Sobald die Zielgruppe feststeht, sollte man versuchen, so viel wie möglich über sie herauszufinden. Nur so kann man entscheiden, auf welchen Plattformen und mit welchen Inhalten man sie am besten erreicht.</p>



<p><strong>Kontx:</strong> Das klingt nach einer umfassenden Strategie. Haben Sie noch einen abschliessenden Rat für angehende Corporate Influencer?</p>



<p><strong>Petra Bernhardt:</strong> Absolut. Authentizität ist der Schlüssel zum Erfolg. Bleiben Sie sich selbst treu und teilen Sie Inhalte, die Sie wirklich begeistern. Nur so können Sie eine nachhaltige und glaubwürdige Personal Brand aufbauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie können Unternehmen ihre Mitarbeitenden als Corporate Influencer nutzen?</strong></h2>



<p><strong>Geeignete Plattformen nutzen:</strong> LinkedIn ist ideal für B2B-Kommunikation. Instagram und TikTok eignen sich für kreative Inhalte und jüngere Zielgruppen.</p>



<p><strong>Freiwilligkeit beachten:</strong> Mitarbeitende sollten selbst entscheiden, ob sie Corporate Influencer werden möchten. Authentizität ist nur durch intrinsische Motivation möglich.</p>



<p><strong>Zeitliche Freiräume schaffen:</strong> Social Media-Aktivitäten sollten Teil der Arbeitszeit sein, um qualitativ hochwertige Inhalte zu ermöglichen.</p>



<p><strong>Rahmenbedingungen klären:</strong> Rechtliche Aspekte wie Bildrechte müssen definiert sein, während kreative Freiheit erhalten bleibt.</p>



<p><strong>Unterstützung anbieten:</strong> Communities, regelmässige Meetings und Leitfäden helfen neuen Influencern beim Einstieg.</p>



<p>✏️ <strong>Praxis-Tipp:</strong> Unternehmen sollten interne Workshops veranstalten, in denen Mitarbeitende lernen, wie sie Social Media strategisch nutzen können. Eine praxisnahe Einführung erleichtert den Einstieg und erhöht die Motivation.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Auftakt für Corporate Influencer: Warum sofort beginnen?</strong></h2>



<p>Viele Unternehmen schrecken aktuell noch etwas davor zurück, wenn ihre Mitarbeiter:innen auf LinkedIn aktiv werden und mit Posts, Meinungen und Aktionen in Erscheinung treten. Sie müssen die Vorteile für das eigene Unternehmen oftmals erst verstehen lernen. Besonders in Zeiten, in denen Fachkräfte gesucht werden und immer mehr Unternehmen aus einer Branche um Marktanteile kämpfen, ist der Einsatz von Influencer:innen von erheblichem Vorteil.</p>



<p>Sie wollen wissen, wie man erfolgreich und unkompliziert ein Corporate Influencer: innen Programm aufsetzt? Hier erfahren Sie alles zu unserem Programm «Corporate Influencer».</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.linkedin.com/in/darya-bachevskaya-zurich/"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png" alt="" class="wp-image-3818 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a>&nbsp;</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/?originalSubdomain=ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
</div></div>



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</div>



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<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<div class="schema-faq wp-block-yoast-faq-block"><div class="schema-faq-section" id="faq-question-1749564799575"><strong class="schema-faq-question"><strong>1. Wie viel verdient ein Corporate Influencer?</strong></strong> <p class="schema-faq-answer">Das Einkommen von Corporate Influencern variiert erheblich und hängt von Faktoren wie Branche, Position und Erfahrung ab. In vielen Fällen ist die Rolle des Corporate Influencers Teil der regulären Arbeitsaufgaben und wird nicht separat vergütet. In grösseren Unternehmen können jedoch zusätzliche Anreize oder Boni gewährt werden. Zum Vergleich: Externe Influencer mit 1.000 bis 10.000 Followern verdienen durchschnittlich 10 bis 100 US-Dollar pro Post, während Macro-Influencer mit grösseren Reichweiten zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar pro Beitrag erhalten (<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1119636/umfrage/influencer-einkommen-pro-post/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Statista</a>).</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1749564829275"><strong class="schema-faq-question"><strong>2. Welche Statistiken belegen den Erfolg von Corporate Influencer-Programmen?</strong></strong> <p class="schema-faq-answer">Studien zeigen, dass Inhalte, die von Mitarbeitenden geteilt werden, bis zu achtmal mehr Engagement erzeugen als solche von offiziellen Markenkanälen. 73% der Unternehmen verzeichnen eine hohe Aufmerksamkeit bei Beiträgen ihrer Beschäftigten, die als <a href="https://www.ibusiness.de/socialmedia/db/819861SUR.html">Corporate Influencer aktiv sind</a>. Unternehmen berichten von gesteigerter Markenbekanntheit und verbessertem Employer Branding durch den Einsatz von Corporate Influencern.<br/>Über 20% der befragten Unternehmen konnten nachweisen, dass durch Corporate-Influencer-Aktivitäten offene Stellen besetzt wurden. Dies unterstreicht den Wert für Recruiting und Employer Branding.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1749564844574"><strong class="schema-faq-question"><strong>3. Wie entwickelt man ein erfolgreiches Corporate Influencer-Programm?</strong></strong> <p class="schema-faq-answer">Ein erfolgreiches Programm beginnt mit der freiwilligen Teilnahme engagierter Mitarbeitender. Es umfasst Schulungen, klare Leitlinien und bietet Freiraum für authentische Inhalte. Kontinuierliche Unterstützung und Anerkennung der Influencer sind essenziell für den langfristigen Erfolg. Laut einer Studie von <a href="https://www.kerstin-hoffmann.de/markenbotschafter-studie/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hoffmann Kommunikationsberatung</a> ist die Einbindung der Mitarbeitenden in die Kommunikationsstrategie ein entscheidender Faktor für den Erfolg solcher Programme.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1749564858305"><strong class="schema-faq-question"><strong>4. Welche Best Practices gibt es für Corporate Influencer auf LinkedIn?</strong></strong> <p class="schema-faq-answer">Corporate Influencer sollten regelmässig relevante Inhalte teilen, die einen Mehrwert bieten. Authentizität, Storytelling und der Austausch mit der Community sind besonders wichtig. Zudem sollten Mitarbeitende ihr Profil professionell gestalten und aktiv netzwerken. Eine Studie von <a href="https://www.kolsquare.com/de/studien-und-reports/the-state-of-influencer-marketing-in-europa-im-jahr-2024-bei-kolsquare-newtonx?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kolsquare</a> zeigt, dass langfristige Kooperationen und authentische Inhalte in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnen.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1749564873474"><strong class="schema-faq-question"><strong>5. Wie setzt IKEA Corporate Influencer ein?</strong></strong> <p class="schema-faq-answer">IKEA nutzt Corporate Influencer gezielt, um Einblicke in die Unternehmenskultur und Nachhaltigkeitsinitiativen zu geben. Mitarbeitende berichten authentisch über ihren Arbeitsalltag und das Engagement für Umwelt und soziale Verant<br/>Beim Wort «Influencer» denkt man direkt an bekannte, coole Social Media Persönlichkeiten auf TikTok, Instagram oder YouTube. Die wichtigsten Befürworter einer Marke oder eines Unternehmens sind aber gar nicht weit weg, sondern im direkten Arbeitsumfeld – im eigenen Unternehmen, also die eigenen Mitarbeiter:innen und Führungskräfte! Man bezeichnet sie als Corporate Influencer:innen oder auch Markenbotschafter:innen. Corporate Influencer:innen treten vor allem in den Sozialen Medien in Erscheinung und positionieren sich als Expert:innen zu einem oder mehreren Themen. Wenn Mitarbeitende als Markenbotschafter:innen auftreten, haben Unternehmen die Chance, engere Beziehungen zu ihrer Community zu knüpfen, ihre Reichweite zu vergrössern und vor allem auch das Vertrauen in ihre Marke zu stärken.</p> </div> </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://reset.kontx.ch/corporate-influencer-einfach-erklaert/">CORPORATE INFLUENCER EINFACH ERKLÄRT</a> erschien zuerst auf <a href="https://reset.kontx.ch">Kontx Kommunikation</a>.</p>
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		<title>Kreativität trifft Künstliche Intelligenz: Drei revolutionäre Tools für PR-Agenturen und Kommunikations-Profis</title>
		<link>https://reset.kontx.ch/ki-tools-fuer-pr-agenturen-und-kommunikation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 12:45:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von&#160; Kontx Kommunikation Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie verändert, wie wir arbeiten, denken und gestalten. Gerade für PR-Agenturen und Kommunikationsprofis bietet KI enorme Unterstützung bei kreativen und strategischen Aufgaben: Vom Storytelling bis zur Content Creation helfen spezialisierte Tools, Prozesse zu vereinfachen, zu beschleunigen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a id="_msocom_1"></a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png" alt="" class="wp-image-3818 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von&nbsp; <a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a></strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/maria-alexandra-burandt-8a0102223/?originalSubdomain=ch"><img decoding="async" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a></p>
</div></div>





<p>Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie verändert, wie wir arbeiten, denken und gestalten. Gerade für PR-Agenturen und Kommunikationsprofis bietet KI enorme Unterstützung bei kreativen und strategischen Aufgaben: Vom Storytelling bis zur Content Creation helfen spezialisierte Tools, Prozesse zu vereinfachen, zu beschleunigen und neue Ideen zu entwickeln. Ob Musik, Texte oder Videos – KI kann den kreativen Workflow revolutionieren, ohne dabei das zu ersetzen, was uns Menschen ausmacht: Emotionen, Intuition und Einfühlungsvermögen. Fakt ist, KI schafft Freiräume für das, was wirklich zählt – die menschliche Kreativität.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tool 1: AIVA – wenn KI-Musik komponiert</strong></h2>



<p>Stellt euch vor, die gesamte Musik eines Filmes entsteht innerhalb weniger Minuten. Passend zur Stimmung, im gewünschten Stil, perfekt abgestimmt auf jede Szene. Ein weit entfernter Traum, oder? Da täuschen sich die meisten, denn genau das macht AIVA bereits möglich. AIVA (Artificial Intelligence Virtual Assistant) ist eine KI, die mit einer enormen Datenbank aus klassischen und modernen Musikstücken trainiert wurde. AIVA ist viel mehr als ein Werkzeug, das nur „auf Knopfdruck“ funktioniert. Sie analysiert nämlich musikalische Strukturen, adaptiert Stile und nutzt Deep-Learning-Algorithmen, um individuelle Musikstücke zu erstellen. Das Besondere? Nutzer:innen können Vorgaben machen wie z.B. zur Länge und zum Tempo bis hin zur Stimmung des gewünschten Musikstücks.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tool 2: Copy.ai – Texte, schnell und effizient erstellen</strong></h2>



<p>Wenn die Zeit drängt und der Kopf leer ist, kann Copy.ai zum Superhelden für PR-Profis und Kommunikationsagenturen werden. Das Textgenerator-Tool unterstützt dabei, PR-Texte, Blogposts, Social Media Beiträge oder Pressetexte in Sekunden zu erstellen – Storytelling leicht gemacht. Alles, was man braucht, sind ein Thema und ein paar Keywords – und die KI liefert Vorschläge. Allerdings steht und fällt alles damit, dass man gut promptet, um einen ersten guten Text aus der KI herauszukitzeln. Besonders für Routineaufgaben wie Social Media- oder kurze Anzeigen-Texte ist Copy.ai unschlagbar.</p>



<p>Der Schlüssel zum Erfolg bleibt die menschliche Expertise: Wer gut promptet, ein tiefes Verständnis für das Thema mitbringt und die Texte gezielt ausarbeitet, kann mit KI noch schneller, präziser und kreativer arbeiten. Gerade PR-Agenturen profitieren hier von einer perfekten Symbiose aus technischer Unterstützung und menschlichem Feinschliff.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><br>Tool 3: Lumen5 – aus Texten werden überzeugende Videos </strong></h2>



<p>In der digitalen Kommunikation sind Videos das A und O – das Tool Lumen5 bietet PR-Agenturen und Kommunikationsprofis eine smarte Lösung. Das KI-Tool verwandelt PR-Texte, Blogposts oder Werbeinhalte automatisch in ansprechende Videos mit Übergängen, Animationen und Hintergrundmusik. Ein Blogartikel oder Pressetext reicht aus, und Lumen5 kreiert im Handumdrehen ein Social-Media-fähiges Video.</p>



<p>Gerade für Kommunikations-Agenturen, die unter Zeitdruck Inhalte erstellen und gutes Storytelling betreiben müssen, bietet Lumen5 eine enorme Arbeitserleichterung: vorlagenbasierte Anpassungen an verschiedene Formate und Zielgruppen sparen Zeit und Ressourcen. Das Ergebnis? Visuell überzeugender Content, der Aufmerksamkeit generiert und gleichzeitig zeigt, wie effizient und präzise Kommunikationsarbeit mit KI-Unterstützung sein kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wundermittel für PR- und Kommunikationsprofis oder kreativer Assistent?</strong></h2>



<p>Die drei vorgestellten Tools – AIVA, Copy.ai und Lumen5 – sind zweifellos beeindruckend. Sie zeigen, wie KI dabei helfen kann, zeitaufwändige Aufgaben zu beschleunigen und Prozesse effizienter zu gestalten. Doch genau hier liegt der Knackpunkt: KI kann hilfreich sein, sie ist aber keine magische Lösung. Sie bietet Werkzeuge und Hilfestellungen, keine fertigen Ergebnisse.</p>



<p>Musik, PR-Texte, Content für Instagram oder LinkedIn sowie Videos, die von Maschinen erstellt werden, sind immer nur so gut wie die Inhalte, Keywords oder das Hintergrundwissen, mit denen sie gefüttert werden. Es braucht Menschen, die kreativ denken, klar formulieren, sich mit einem Thema gut auskennen und sich nicht scheuen, die Ergebnisse zu hinterfragen und zu verfeinern. KI kann inspirieren, Routineaufgaben erleichtern und dabei helfen, schneller Ideen zu generieren und Ergebnisse zu erzielen. Aber die Verantwortung für die Qualität und die Einzigartigkeit bleibt bei uns Menschen!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>KI als Partner im Alltag einer PR-Agentur, nicht als Ersatz</strong></h2>



<p>Künstliche Intelligenz kann das Leben von Kommunikations-Agenturen und PR-Profis bereichern – wenn wir wissen, wie wir sie sinnvoll einsetzen. Tools wie AIVA, Copy.ai und Lumen5 sind super Beispiele dafür, wie die Technologie kreative Prozesse und ausgefeiltes Storytelling unterstützen kann. Doch bei aller Begeisterung sollte man eines nicht vergessen: Der Mensch bleibt der wichtigste Faktor.</p>



<p>Unsere Fähigkeit zu fühlen, zu hinterfragen, Wissen gezielt einzusetzen und Neues auszuprobieren sowie einzigartige Ideen zu entwickeln, macht uns unersetzlich. Deshalb empfehlen wir: Nutzt KI als Partner und denkt stets mit!</p>
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		<title>Wie die KI das Storytelling revolutioniert  </title>
		<link>https://reset.kontx.ch/stroytelling-und-ki/</link>
					<comments>https://reset.kontx.ch/stroytelling-und-ki/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 11:53:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.kontx.ch/?p=3306</guid>

					<description><![CDATA[<p>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von Kontx Kommunikation Warum ist Storytelling für Unternehmen und Marken eigentlich so wichtig? Die Frage ist berechtigt und lässt sich leicht beantworten: Stories wecken Emotionen. Viele PR- oder Kommunikations-Expert:innen möchten in ihren Texten gerne schnell auf den Punkt kommen. Sie wollen das Produkt, seine wichtigsten Vorteile oder auch eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://reset.kontx.ch/stroytelling-und-ki/">Wie die KI das Storytelling revolutioniert  </a> erschien zuerst auf <a href="https://reset.kontx.ch">Kontx Kommunikation</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png" alt="" class="wp-image-3818 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von <a href="https://www.kontx.ch/team/">Kontx Kommunikation</a></strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/"><img decoding="async" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a></p>
</div></div>





<p>Warum ist Storytelling für Unternehmen und Marken eigentlich so wichtig? Die Frage ist berechtigt und lässt sich leicht beantworten: Stories wecken Emotionen.</p>



<p>Viele PR- oder Kommunikations-Expert:innen möchten in ihren Texten gerne schnell auf den Punkt kommen. Sie wollen das Produkt, seine wichtigsten Vorteile oder auch eine Marke klar darstellen. Doch mit diesem plakativen, verkäuferischen Ansatz erreichen sie nur selten die Herzen und damit die Aufmerksamkeit der Konsument:innen.</p>



<p>Der Einstieg mit einfachem, gutem Storytelling bewirkt oft Wunder und ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Content Marketings und der Public Relations, um Zielgruppen überzeugend anzusprechen. Durch die Kunst des Geschichtenerzählens können Unternehmen eine emotionale Verbindung zu ihrem Publikum herstellen und eine Identifikation mit ihrer Marke oder einem Produkt fördern. Im Vergleich zu reinen Fakten bleiben Geschichten besser im Gedächtnis der Menschen und können die Kaufbereitschaft erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Welche Möglichkeiten bietet Storytelling?</strong></h2>



<p>Storytelling bietet die Möglichkeit, Komplexes verständlich und Abstraktes konkret zu machen. Man kann beispielsweise die Entstehungsgeschichte eines coolen Start-ups erzählen, ein bahnbrechendes Produkt und seine Benefits vorstellen, die Unternehmenswerte spannend verpackt erzählen oder den Fokus auf die Menschen hinter einem Unternehmen legen. Story sind ein perfektes Kommunikationsmittel, mit denen Unternehmen oder Marken Emotionen wecken, Perspektiven verändern können. Diese Eigenschaften des Storytellings machen es zu einem wertvollen Instrument, wenn es darum geht, Menschen zu überzeugen: Die Zielgruppe sollte man dabei gut kennen, um sie richtig anzusprechen und für beste Unterhaltung zu sorgen. Schliesslich haben unterschiedliche Zielgruppen auch unterschiedliche Bedürfnisse. Ein:e Instagram-User:in möchte andere Sachen sehen und hören als jemand, der sich für ein Start-up aus dem Technologiebereich interessiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Wie erzählt man eine packende Story?</strong></h3>



<p>Themen allein sind noch keine mitreissende Geschichte. Wie packen es also Unternehmen, aus Themen eine Story zu kreieren, die nicht nur begeistert, sondern die Customer Journey mitgestaltet? Eine richtig gute Geschichte entsteht, wenn man ein Thema entwickelt und fesselnde Charaktere, Spannung, einen Höhepunkt und möglicherweise eine überraschende «Wendung» in die Handlung einbaut, wobei die klare Erzählweise von grosser Bedeutung ist. Diese Elemente fördern das «Kopfkino» bei den Zuhörer:innen und sorgen dafür, dass Ihre Geschichte im Gedächtnis hängen bleibt. Entscheidend ist, dass aus einem Thema eine kanalübergreifende Themenkampagne entwickelt werden kann, sprich, die Zielgruppen an den Touchpoints abgeholt werden, über die sie sich ihre Informationen holen. Gutes Storytelling, das von Public Relations oder Werbetreibenden auf Social Media Plattformen, durch Medienarbeit oder auch durch Image- oder Erklärvideos eingesetzt wird, nutzt diesen Ansatz.</p>



<p>Der Spot «Binky Dad», der in einem unserer&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/erzaehlen-sie-mehr-was-gutes-storytelling-fuer-unternehmen-wert-ist/">Blogbeiträge</a> vorgestellt wurde, ist ein super Beispiel dafür, wie eine Story richtig gut aufgebaut werden kann, indem sie dem Muster der klassischen Heldenreise folgt: Die Geschichte ist witzig und mitreissend. Die abenteuerliche Fahrt des Vaters, um den vergessenen Schnuller des Babys zu besorgen, ist ein Motiv, mit dem sich viele Zuschauer:innen identifizieren können. Darüber hinaus vermittelt der Spot eine klare Botschaft: Mit einem Kia-Fahrzeug lässt sich scheinbar Unmögliches möglich machen, dabei kann der Fahrer auch viel Spass haben. Aus Sicht einer PR- oder Kommunikationsagentur ist dies genau das, was Unternehmen mit ihrem Produkt erreichen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Wie künstliche </strong>Intelligenz das Storytelling revolutioniert</h2>



<p>Wie in vielen Bereichen unseres Lebens, hält die künstliche Intelligenz (KI) auch immer mehr Einzug in die Kommunikations- und PR-Branche. Schon 2022 nutzten vier von fünf Unternehmen KI im Marketing. Wenn richtig eingesetzt, kann sie auch beim Storytelling hilfreich sein.</p>



<p>Gerade beim Content- und Storytelling-Marketing einer PR-Agentur können KI-Tools helfen, den Inhalt für eine Story schneller zu entwickeln und zu optimieren. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, die Kreativität beim Entwerfen einer Story zu fördern. Beim Kreieren von Marken-Storys, Social Media-Posts, Keyword-Optimierungen von SEO-Texten oder auch Medienmitteilungen setzen wir als Kommunikations- und PR-Agentur KI ein.</p>



<p>Generative KIs wie ChatGPT, Copy AI, Chatbots, Canva oder Artbreeder sind dafür konzipiert, Inhalte oder auch Texte nach den Vorgaben von Textern zu erstellen. Diese KIs generieren Bild- oder Textinhalte und fassen in kürzester Zeit komplexe Themen zusammen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Kann KI PR-Storys entwickeln?</strong></h2>



<p>Generative KI kann fürs Storytelling eingesetzt werden, indem sie dabei hilft, Inhalte, Texte oder auch personalisierte Geschichten zu erstellen, mit der eine Marke oder ein Unternehmen eine spezifische Zielgruppe ansprechen oder auch animieren kann. Entscheidend ist, dass PR-Profis wissen, welche Bedürfnisse eine Zielgruppe hat, über welche Kanäle sie sich informiert und welche Sprache sie spricht. Um durch eine generative KI generierte Texte also bestmöglich nutzen zu können, ist es wichtig zu verstehen, dass die Performance ganz klar von den Daten abhängt, mit denen die KI gefüttert wird, die Verarbeitungskapazität der KI, den präzisen Nachfragen und dem Input, den ein PR-Profi der KI zur Verfügung stellt.</p>



<p>Eins können Texter nicht von einer KI erwarten: dass diese mal eben so nebenbei eine Story schreibt, die auf den Punkt ist. KI <em>kann </em>hilfreich sein– nichtsdestotrotz ist es eine Maschine, die nicht über emotionale Intelligenz und menschliche Intuition verfügt. Deshalb kann es hier und da zu Fehlinterpretationen kommen, die vom PR-Profi kritisch geprüft und entsprechend angepasst werden muss.</p>



<p>Tools wie ChatGPT können jedoch bei einzelnen Schritten im Storytelling-Prozess helfen und PR-Agenturen dabei unterstützen, einen ersten Storytelling-Ansatz zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Storytelling und KI-Einsatz</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zielgruppe definieren:</strong> und ein klares Verständnis für die Bedürfnisse, das Konsum-Verhalten, die Werte und die Einstellungen der Zielgruppe haben.</li>



<li><strong>KI ist ein Sammler:</strong> und kann beim Entwickeln einer ersten Story-Outline über die Zielgruppe oder auch den Wettbewerb sowie das zu bearbeitende Thema Informationen sammeln, natürlich anhand der Daten, mit denen Sie die KI füttern. &nbsp;</li>



<li><strong>KI kann Fakten nicht bewerten: </strong>und weiss auch nicht, was wichtig oder besonders an einer Zielgruppe ist. PR-Profis sind daher in der Recherche- und Analysephase für eine Story in der Pflicht, die Informationen und Fakten, die die KI zur Verfügung stellt, sorgfältig zu prüfen, mit dem eigenen Wissen abzugleichen und durch eigene Recherchen zu ergänzen. Faustregel 1: Recherchen für eine gute Story sind essenziell: Konkurrenz- oder Marktanalysen, die Analyse von Webseiten, Medienartikel oder auch Kundenfeedbacks fliessen in eine gute Storyline mit ein.</li>



<li><strong>Den Purpose oder den USP einer Marke:</strong> kann die KI nicht kennen. Hiertappt die KI wie ChatGPT noch im Dunkeln. Begriffe wie Einzigartigkeit, unser Alleinstellungsmerkmal, unser Qualität-Anspruch etc. schreiben viele Unternehmen. Genau das ist die Aufgabe des Texters oder eines PR-Profis, das Alleinstellungsmerkmal oder das Besondere einer Marke oder eines Unternehmens herauszuarbeiten und einen emotionalen Ansatz zu entwickeln, der die Zielgruppe packt und deren Bedürfnisse trifft. Das ist Kommunikations-Handwerk, fundiertes PR- und Expertenwissen und kann von ChatGPT nicht übernommen werden.</li>



<li><strong>KI kann das Schreiben vorbereiten:</strong> aber, auch wenn ChatGPT eine gute Textbasis liefert, sollte jeder PR-Profi Zeit investieren, um die generierten Texte gründlich zu prüfen, die Fakten mit eigenen Quellen abzugleichen, Texte umzuschreiben und durch eigene Recherchen zu ergänzen. Auch beim Erstellen von Headlines kann sich KI als nützlich erweisen, um mehrere Headlines zu testen. &nbsp;ChatGPT trifft häufig noch nicht den richtigen Ton, übertreibt beim Texten, Headlines oder Slogans, wird gern auch mal schwülstig und neigt zu Wiederholungen. KI-Texte müssen daher streng kontrolliert werden, bevor sie eingesetzt werden können.</li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Influencer Marketing sorgt für steigenden Geschäftsumsatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 08:59:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>von Marzia Sansoni, PR Consultant bei Kontx Kommunikation Tipps einer PR-Agentur wie man eine Influencer-Kampagne richtig gestaltet&#160;&#160; Der Aufstieg des Influencer Marketings&#160; Influencer Marketing wird für Unternehmen immer wichtiger, auch für uns als PR-Agentur, die sich auf das Thema spezialisiert. Dank der digitalen Entwicklung der letzten Jahre und weiter angetrieben durch die Pandemie, die bestimmte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2023/12/Design-ohne-Titel-26.png" alt="" class="wp-image-3831 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Marzia Sansoni, PR Consultant bei <a href="https://www.kontx.ch/team/">Kontx Kommunikation</a></strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/marzia-sansoni/"><img decoding="async" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a></p>
</div></div>





<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Tipps einer PR-Agentur wie man eine Influencer-Kampagne richtig gestaltet&nbsp;</strong>&nbsp;</h2>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Der Aufstieg des Influencer Marketings</strong>&nbsp;</h3>



<p>Influencer Marketing wird für Unternehmen immer wichtiger, auch für uns als PR-Agentur, die sich auf das Thema spezialisiert. Dank der digitalen Entwicklung der letzten Jahre und weiter angetrieben durch die Pandemie, die bestimmte Trends verstärkt hat, ist das Thema für Marken und damit für uns als Kommunikations-Agentur noch wichtiger geworden. In den letzten Jahren sind die Investitionen in Influencer Marketing exponentiell gestiegen. Instagram ist die bevorzugte Plattform für Marken, um mit neuen sozialen Zielgruppen in Kontakt zu treten und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen: Rund 67 % der Marken nutzen Instagram für Influencer Marketing. Der Marktwert des Marketings auf dieser Plattform wird bis 2025 auf über 22 Milliarden Dollar geschätzt! </p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Was ist Influencer Marketing?</strong>&nbsp;</h2>



<p>Unter Influencer Marketing ist jene Form des Marketings zu verstehen, bei der eine Marke in &#8222;Influencer:innen&#8220; investiert, um für ein Produkt oder eine Dienstleistung in den sozialen Medien zu werben, um dadurch die Bekanntheit einer Marke zu erhöhen. Wie das geht? Indem wir als PR-Agentur Influencer:innen, deren Plattformen und vor allem deren Know-how zu einem Thema nutzen und die Themen einer Marke, natürlich durch eine vorab definierte Kooperation, auf deren Kanäle posten.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Influencer Marketing bedeutet, einen authentischen, direkten Kontakt mit potenziellen neuen Verbraucher:innen herzustellen. Das ultimative Ziel? Die richtigen Zielgruppen zu erreichen und &#8222;Word of Mouth&#8220; zu fördern, indem relevante und wertvolle Inhalte verbreitet werden, die das Interesse neuer Zielgruppen an der Marke wecken, den Ruf verbessern und die Sichtbarkeit erhöhen. Das geht in grösserem Stil besonders gut, wenn man die etablierten Kanäle und die Reputation von Influencer:innen nutzt.&nbsp;&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Wer sind eigentlich «Influencer:innen» und was machen sie?</strong>&nbsp;</h4>



<p>Influencer:innen sind im Online-Bereich tätige Persönlichkeiten, die in der Regel eine grosse Community haben, sogenannte Follower:innen, insbesondere auf Instagram, YouTube und TikTok. Sie haben sich in der Regel auf ein Thema spezialisiert, zu dem sie ihrer Community regelmässig News und coole Insights zur Verfügung stellen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Im Gegensatz zu Prominenten oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die durch traditionelle Medien bekannt geworden sind, sind Social Media Influencer:innen ganz normale Menschen, die durch die Veröffentlichung von Inhalten zu einem Thema im Internet berühmt geworden sind. Sie verfügen in der Regel über besonderes Know-how in bestimmten Bereichen wie Reisen, Mode, Fotografie, Food, Lifestyle, Sport, Gesundheit oder Beauty. Wir als PR-Agentur verfügen über eine grosse Datenbank mit Influencer:innen, geclustert nach gewissen Themenbereichen wie Food, Beverage, Nachhaltigkeit etc., auf die wir bei Bedarf zugehen und Kooperationen für unsere Kund:innen vereinbaren und diese dann auch umsetzen.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Tipps zur Erstellung einer Influencer-Marketing-Kampagne</strong>&nbsp;</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Planung und Umsetzung: </strong>Der erste Schritt bei der Entwicklung einer Influencer-Marketing-Kampagne ist die inhaltliche Planung und Festlegung der Markenziele. Also wie soll der oder die Influencer:in meiner Marke helfen? Welche spezielle Zielgruppe möchte man als Marke erreichen, welche Kanäle will man abdecken, wie viel Werbebudget hat man und welche Form der Zusammenarbeit ist am besten geeignet? Die Ziele, die bei der Entwicklung einer Content-Strategie zu berücksichtigen sind, müssen im Laufe der Zeit einfach realisierbar und leicht messbar sein.&nbsp;
<ul class="wp-block-list">
<li>Verbesserung der Brand Awareness (Markenbekanntheit)&nbsp;</li>



<li>Follower:innen-Anstieg&nbsp;</li>



<li>Engagement erhöhen&nbsp;</li>



<li>Neue potentielle Kund:innen erreichen&nbsp;</li>



<li>Konversionen erhöhen&nbsp;</li>
</ul>
</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Briefing durchführen: </strong>Es ist immer ratsam, möglichst viel kreative Freiheit bei der Planung einer Kampagne für eine Marke zuzulassen. Gleichzeitigist es empfehlenswert, den Influencer:innen Vorgaben zu machen, um sicherzustellen, dass die Zusammenarbeit die Werte und die Vorstellung der Marke widerspiegeln und bestmöglich transportieren und natürlich auch zum Look &amp; Feel der Influencer:innen passen&nbsp;
<ul class="wp-block-list">
<li>Kurze Vorstellung der Marke&nbsp;</li>



<li>Ziele der Kampagne und Beschreibung des zu bewerbenden Produktes&nbsp;&nbsp;</li>



<li>Kampagnenzeitraum festlegen&nbsp;&nbsp;</li>



<li>Richtlinien für die Erstellung des Contents (CI)&nbsp;</li>



<li>Call to Action: Klare Aufforderung an die Follower, etwas zu tun (z.B. einen Link anzuklicken)&nbsp;</li>



<li>Trackinglinks nutzen, um messen zu können, wie viele Verkäufe oder Seitenbesuche die Kampagne erzeugt hat&nbsp;</li>



<li>Key Wording und Hashtags&nbsp;</li>



<li>Dos &amp; Don’ts&nbsp;</li>
</ul>
</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Auswahl passender Influencer:innen: </strong>Die Auswahl des perfekten Influencers oder der perfekten Influencerin erfordert eine sorgfältige Profilanalyse und basiert in erster Linie auf der Übereinstimmung zwischen der Grösse des Influencers (Nano, Mikro, Mid-Tier, Macro, Mega) und dem verfügbaren Budget und, ob die Influencerin oder der Influencer inhaltlich auch zur Brand passt. Um das Profil von Influencer.innen zu bestimmen, sind aus quantitativer Sicht folgenden Kriterien zu bewerten.&nbsp;
<ul class="wp-block-list">
<li>Reichweite und Anzahl der Follower:innen&nbsp;</li>



<li>Sind die Follower:innen echt oder erkennt man anhand der Fakten auch Fake-Profile&nbsp;</li>



<li>Engagement-Rate (prozentualer Wert der Anzahl von Interaktionen)&nbsp;&nbsp;</li>



<li>Geographische Lage der Follower:innen&nbsp;</li>



<li>Look &amp; Feel des Profils&nbsp;</li>
</ul>
</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Analyse der Ergebnisse: </strong>Der Erfolg einer Kampagne lässt sich nur durch eine Performance-Analyse feststellen. Das heisst, dass wir als PR-Agentur am Ende einer Kampagne die Inhalte auswerten und prüfen. Dazu sind wir auf sogenannte Insights der Influencer:innen angewiesen, die diese aus ihren Kanälen wie TikTok, Instagram oder YouTube herausziehen können. Zugleich empfehlen wir als Brand Building Experten immer, die Kanäle der Influencer:innen zu beobachten, um die Kampagne möglicherweise während der Laufzeit zu optimieren und Learnings für zukünftige Kampagne zu definieren.&nbsp;&nbsp;
<ul class="wp-block-list">
<li>Anzahl der erreichten Konten&nbsp;</li>



<li>Anzahl der Interaktionen&nbsp;</li>



<li>Engagement-Rate&nbsp;</li>



<li>Klicks zur Landingpage des Produkts&nbsp;</li>



<li>Umsätze und Verkäufe&nbsp;&nbsp;</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="has-small-font-size"><strong>Quellen:</strong>&nbsp;</p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.statista.com/">https://www.statista.com/</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.mckinsey.com">https://www.mckinsey.com</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.econopoly.ilsole24ore.com">https://www.econopoly.ilsole24ore.com</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.forbes.com">https://www.forbes.com</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://influencermarketinghub.com">https://influencermarketinghub.com</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilungen, die ankommen und Ihre Zielgruppen erreichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2023 14:11:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(von Elisa Hoffmann) Die Pressemitteilung ist das Universalwerkzeug der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, um Journalist:innen über aktuelle Entwicklungen und Ereignisse eines Unternehmens oder einer Organisation zu informieren. Ihre gesamte Gestaltung ist darauf ausgerichtet, die Chancen auf eine Veröffentlichung zu maximieren und gleichzeitig den strategischen Kommunikationszielen des Absenders zu dienen. Eine Pressemitteilung zu verfassen, die wirklich ankommt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(von <em>Elisa Hoffmann</em>)</em></p>





<p>Die Pressemitteilung ist das Universalwerkzeug der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, um Journalist:innen über aktuelle Entwicklungen und Ereignisse eines Unternehmens oder einer Organisation zu informieren. Ihre gesamte Gestaltung ist darauf ausgerichtet, die Chancen auf eine Veröffentlichung zu maximieren und gleichzeitig den strategischen Kommunikationszielen des Absenders zu dienen.</p>



<p>Eine Pressemitteilung zu verfassen, die wirklich ankommt und positive Resonanz bei der Zielgruppe und in den Medien erzeugt, ist keine leichte Aufgabe. Eine gut geschriebene Pressemitteilung kann jedoch massgeblich zur Reputationssteigerung eines Unternehmens beitragen, Klarheit in einen schwierigen Sachverhalt bringen und damit die Aufmerksamkeit von Journalist:innen und der Öffentlichkeit auf sich ziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Kurzer Recap: Was ist überhaupt eine Pressemitteilung?</strong></h2>



<p>Pressemitteilungen sind ein wichtiger Bestandteil der <a href="https://www.kontx.ch/5-tipps-fuer-zeitgemaesse-pr-und-medienarbeit/">Medienarbeit</a> von Unternehmen. Sie werden als schriftliche Mitteilung von Unternehmen, Organisationen oder Regierungsbehörden an Journalist:innen versendet, um sie über aktuelle Ereignisse wie beispielsweise eine Fusion oder eine Übernahme, wichtige Entscheidungen wie einen CEO-Wechsel oder auch über Produkteinführungen zu informieren. Eine gut geschriebene Pressemitteilung kann dazu beitragen, das öffentliche Interesse an einem Thema zu wecken oder mit Fakten zu untermauern und die Reputation des Unternehmens oder der Organisation zu stärken. Pressemitteilungen werden oft in der Hoffnung verschickt, dass sie in den Medien aufgegriffen werden und so die Sichtbarkeit des Unternehmens erhöhen. Allerdings kann eine schlecht geschriebene Pressemitteilung das genaue Gegenteil bewirken und sogar negative Auswirkungen auf das Image eines Unternehmens haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Der negative Einfluss von Fachjargon auf die Lesbarkeit einer Pressemeldung</strong></h3>



<p>Ein Beispiel dafür ist die <a href="https://www.prnewswire.com/news-releases/svb-financial-group-announces-proposed-offerings-of-common-stock-and-mandatory-convertible-preferred-stock-301766247.html">Pressemitteilung der Silicon Valley Bank im März 2023</a> bezüglich der Ankündigung des geplanten Angebots von Stammaktien und wandelbaren Vorzugsaktien. Aufgrund ihrer verworrenen und unnötig komplizierten Sprache erntet die Pressemitteilung viel Kritik. Allein der erste Absatz enthält so viele Fachbegriffe und zu wenig klare Aussagen, dass dieser einer reinen „Zahlenwüste“ gleicht. Zudem hat sich die SVB nicht in die Lage der Stakeholder (v.a. Investor:innen) versetzt, wodurch sie deren Bedürfnisse und Gefühle, bspw. durch ein klares und ehrliches Zitat des CEO, nicht abgeholt haben. Hinzu kommt, dass der Zeitpunkt des Aussands der Pressemitteilung durch die SVB alles andere als ideal war – nur wenige Stunden vorher hatte die grösste Kryptobank <a href="https://www.cnbc.com/2023/03/09/bitcoin-ether-fall-after-go-to-crypto-bank-silvergate-announces-liquidation.html">Silvergate</a> ihre Liquidation bekannt gegeben. Die Ankündigung grosser finanzieller Verluste direkt nach dem Untergang einer anderen Bank der Tech-Branche ist ein ziemlich schlechtes Timing, da die Silicion Valley Bank so in die Negativ-Spirale der Berichterstattung der Kryptobank Silvergate geraten ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Klare Sprache und guter Aufbau: Was eine gute Pressemitteilung ausmacht</strong></h3>



<p>Ein besseres Beispiel für eine Pressemitteilung in einer kritischen Situation ist die der <a href="https://www.credit-suisse.com/about-us-news/de/articles/media-releases/credit-suisse-and-ubs-to-merge-202303.html">Credit Suisse zur Fusion mit der UBS</a>. Die Pressemitteilung ist klar und prägnant, und das Unternehmen gibt verständliche Informationen über die Gründe für die Fusion und die Auswirkungen auf die Aktionär:innen und Mitarbeiter:innen. Ein abschliessendes, transparentes Zitat des Präsidenten des Verwaltungsrats der Credit Suisse schafft Vertrauen und Sicherheit. Ausschlaggebend war zudem der gut gewählte Zeitpunkt der Pressemitteilung, die direkt am Sonntag, den 19.03., nach Beschluss der Fusion versendet wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Die 7 W-Fragen: Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Pressemitteilung</strong></h2>



<p>In der Unternehmen- und Markenkommunikation geht es also nicht nur um die Kommunikation von Fakten, sondern darum, diese durch eine gut strukturierte und klare Pressemitteilungen für Stakeholder:innen verständlich aufzubereiten. Dabei ist es hilfreich die 7 W-Fragen zugrunde zu legen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Woher?. Im ersten Satz der Mitteilung, dem Leadsatz, werden die ersten zwei bis drei Fragen bereits geklärt. Alle weiteren liefern wichtige Hintergrundinformationen, sodass Journalist:innen die Meldung noch besser in den Kontext rücken können. Im Einzelnen steht hinter den W-Fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wer?</strong> – Quelle, Ursprung der Information. Das ist in der Regel Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation.</li>



<li><strong>Was?</strong> – Ereignis, Anlass. Hier steht, was geschehen ist.</li>



<li><strong>Wann?</strong> – Zeitbezug, Datum. In einer aktuellen Pressemitteilung ist das „heute“!</li>



<li><strong>Wo?</strong> – Ort, räumlicher oder geographischer Bezug. Häufig gibt es mehr als ein „Wo“: Ihre Stadt oder auch Ihre regionalen Märkte.</li>



<li><strong>Wie?</strong> – Umstände, Details. Diese werden mit Attributen ausgedrückt. Stellen Sie sich in Gedanken die Frage: Wie ist es dazu gekommen?</li>



<li><strong>Warum?</strong> – Motive, Einstellungen. Erläutern Sie Ihren Lesern Beweggründe, Ziele und Absichten der Handlung. Warum, zum Beispiel, ist ein neues Produkt von Vorteil? Warum ist die geplante Fusion für Ihr Unternehmen gewinnbringend?</li>



<li><strong>Woher?</strong> – Vorgeschichte, Hintergrund. Erklären Sie Zusammenhänge.<br><br></li>
</ul>



<p>Darüber hinaus helfen Ihnen weitere Tipps beim Verfassen einer guten Pressemeldung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schreiben Sie die Pressemeldung für Ihre <strong>Zielgruppe(n)</strong>: Bei einer Fusion richten Sie sich in erster Linie an Wirtschaftsmedien und Tageszeitungen, bei der Einführung eines Beauty-Produkts eher an Lifestyle-Medien und Frauenmagazine.</li>



<li>Journalist:innen und Leser:innen erwarten <strong>Fakten und Zahlen</strong>, die den Inhalt der Pressemitteilung untermauern und belegen. Geben Sie daher nachprüfbare <strong>Quellen</strong> an.</li>



<li>Ein <strong>Zitat</strong> eines Verantwortungsträgers wie beispielsweise des CEO oder eines Vorstandsvertreters unterstreicht die Glaubwürdigkeit der News.</li>



<li>Eine gute Pressemitteilung sollte in einem <strong>sachlichen und professionellen Ton</strong> verfasst sein und nicht übertrieben werblich klingen. Auch wenn es um die Einführung eines Beauty-Produkts geht.</li>



<li>Bei einer Produktmeldung ist das <strong>Einführungsdatum des Produkts</strong>, wo es zu erwerben ist (Online-Shop, online Händler, oder stationärer Handel) und was es kostet, entscheidend.</li>



<li>Fügen Sie am Ende der Pressemeldung die <strong>Kontaktdaten des Pressesprechers</strong> oder der Medienverantwortlichen ein, um den Journalist:innen eine einfache Kontaktaufnahme zu ermöglichen.</li>



<li>Fügen Sie am Ende Ihre <strong>Boilerplate</strong> ein &#8211; die Business-Card Ihrer Pressearbeit. Die Boilerplate ist ein kompaktes Firmenportrait. Sie beschreibt, wer Sie sind, woher Sie kommen und was Sie tun. Gerade wenn ein Unternehmen weniger bekannt ist, kann die Boilerplate das Interesse an der eigentlichen Meldung zusätzlich verstärken. Sie sollte sachlich geschrieben sein: Sie wirbt für ein Unternehmen, ohne zu werben. Sie enthält ausschliesslich überprüfbare Fakten. Es geht nicht um Eigenlob, sondern um Information.</li>
</ul>



<p>Eine klare Struktur, die die 7 W-Fragen berücksichtigt, wird sicherstellen, dass alle wichtigen Informationen in der Pressemeldung enthalten sind und eine erfolgreiche Berichterstattung wahrscheinlicher wird.</p>



<p>Sie haben noch Fragen zur erfolgreichen PR-Arbeit? Dann <a href="https://www.kontx.ch/kontakt/">melden Sie sich gerne bei uns</a>, wir freuen uns auf den Austausch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://reset.kontx.ch/pressemitteilungen-die-ankommen-und-ihre-zielgruppen-erreichen/">Pressemitteilungen, die ankommen und Ihre Zielgruppen erreichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://reset.kontx.ch">Kontx Kommunikation</a>.</p>
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